{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:070818B3STR407.17.0","court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"2018-08-07","aktenzeichen":"3 StR 407/17","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n3 StR 407/17\nvom\n7. August 2018\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Bandenhandels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge des Verurteilten\n\nECLI:DE:BGH:2018:070818B3STR407.17.0\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 7. August 2018 gemäß\n§ 356a Satz 1 StPO beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 12. Juli 2018 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 12. Juli 2018 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Heilbronn vom 27. Juni 2016 gemäß\n§ 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Dagegen wendet sich der\nVerurteilte mit der am 30. Juli 2018 eingegangenen Anhörungsrüge (§ 356a\nStPO).\n\n2 Der Rechtsbehelf ist unbegründet. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört\nworden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten\nübergangen.\n\n3 Die Verwerfung der Revision auf die Antragsschrift des Generalbundesanwalts und ohne vorherigen Hinweis auf die Rechtsauffassung des Senats\nnach § 349 Abs. 2 StPO entspricht der üblichen Beratungs- und Entscheidungspraxis der Strafsenate des Bundesgerichtshofs. Dem Anspruch des\nVerurteilten auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) ist dadurch Rechnung\ngetragen worden, dass der Senatsbeschluss auf den begründeten Antrag der\n\nStaatsanwaltschaft ergangen ist und der Verurteilte mit der Zustellung des\nAntrags Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten hat. Um bei diesem Verfahrensstand nach § 349 Abs. 2 StPO entscheiden zu können, muss sich das\nRevisionsgericht nur im Ergebnis, nicht aber auch in allen Teilen der Begründung dem Antrag der Staatsanwaltschaft anschließen. In diesen Fällen ist es\nauch verfassungsrechtlich nicht geboten, die Entscheidung des Revisionsgerichts zu begründen (vgl. zu allem BVerfG, Beschlüsse vom 21. Januar 2002\n- 2 BvR 1225/01, NStZ 2002, 487, 488 f.; vom 30. Juni 2014 - 2 BvR 792/11,\nNJW 2014, 2563, 2564).\n\n4 Ausführungen zur hausinternen Zuständigkeit des Senats waren entgegen der Auffassung des Verurteilten schon deshalb entbehrlich, weil sie sich\nohne Weiteres dem im Internet veröffentlichten Geschäftsverteilungsplan des\nBundesgerichtshofs für das Geschäftsjahr 2017 (dort unter A. II. 3. Strafsenat\nNr. 4) entnehmen lässt.\n\nBecker Gericke Tiemann\n\nBerg Leplow","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-08-07/3-str-407-17","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":3},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-08-07/3-str-407-17","retrieved":"2026-10-24 07:54:27.200496+00:00"},"card":{"id":"bgh/2018-08-07/3-str-407-17","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"3. Strafsenat","date":"2018-08-07","dockets":["3 StR 407/17"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:070818B3STR407.17.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:070818B3STR407.17.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 07.08.2018 – 3 StR 407/17","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-08-07/3-str-407-17","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 12. Juli 2018 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":3},{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"GG/103","law":"GG","abbreviation":"GG","ref":"103","label":"Art 103 GG","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:54:27.200496+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}