{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2017:280317B4STR614.16.0","court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"2017-03-28","aktenzeichen":"4 StR 614/16","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n4 StR 614/16\nvom\n28. März 2017\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln u.a.\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts\nund nach Anhörung des Beschwerdeführers am 28. März 2017 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts\nMünster (Westfalen) vom 1. Juli 2016 wird als unbegründet verworfen,\nda die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung\nkeinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349\nAbs. 2 StPO).\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\nECLI:DE:BGH:2017:280317B4STR614.16.0\n\nErgänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der\nSenat:\n\nDie unter I. 1. der Revisionsbegründungsschrift erhobene Verfahrensrüge\nder fehlerhaften Ablehnung eines Beweisantrags auf Vernehmung des Zeugen\nD. ist nicht schon aus den vom Generalbundesanwalt angeführten Gründen unzulässig. Denn in dem die Beweiserhebung ablehnenden Beschluss des Landgerichts wird nicht auf die polizeilichen Aussagen der Zeugen M. und P. Bezug genommen, sondern allgemein auf die Aussagen dieser beiden – in der Hauptverhandlung vernommenen – Zeugen. Dementsprechend musste der Inhalt der polizeilichen Vernehmungsprotokolle nicht durch die Revision vorgetragen werden.\n\nAbgesehen davon, dass die Beweisbehauptungen jedenfalls in Teilen nicht\nausreichend konkretisiert sind, ist die Verfahrensrüge aber unbegründet, da die Ausführungen in dem Beschluss der Strafkammer vom 31. Mai 2016 eine Ablehnung der\nBeweisanträge wegen Bedeutungslosigkeit tragen.\n\nDeshalb musste sich die Strafkammer auch unter Aufklärungsgesichtspunkten\nnicht zu entsprechenden weiter gehenden Ermittlungen gedrängt sehen.\n\nSost-Scheible Roggenbuck Franke\n\nBender Feilcke","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2017-03-28/4-str-614-16-2","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2017-03-28/4-str-614-16-2","retrieved":"2026-10-24 07:55:20.500205+00:00"},"card":{"id":"bgh/2017-03-28/4-str-614-16-2","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"4. Strafsenat","date":"2017-03-28","dockets":["4 StR 614/16"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2017:280317B4STR614.16.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2017:280317B4STR614.16.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 28.03.2017 – 4 StR 614/16","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2017-03-28/4-str-614-16-2","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":null,"tenor_status":"not_marked","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:55:20.500205+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}