{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2017:220817B2STR362.16.0","court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2017-08-22","aktenzeichen":"2 StR 362/16","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 362/16\nvom\n22. August 2017\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Computerbetrugs u.a.\n\nECLI:DE:BGH:2017:220817B2STR362.16.0\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 22. August 2017\ngemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts\nAachen vom 26. April 2016 wird mit der Maßgabe als unbegründet\nverworfen, dass der Angeklagte des Computerbetrugs in\n494 Fällen, des Betrugs oder des Computerbetrugs in 39 Fällen,\ndes versuchten Betrugs oder des versuchten Computerbetrugs in\n24 Fällen sowie des versuchten Betrugs in sechs Fällen schuldig\nist.\n\nDer Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Das Landgericht hat den Angeklagten „des Computerbetruges in\n88 Fällen, des Computerbetruges in besonders schweren Fall in 408 Fällen,\ndes Betruges oder des Computerbetruges in einem Fall, des versuchten Betruges in besonders schweren Fall in 6 Fällen, des versuchten Betruges in besonders schweren Fall oder des versuchten Computerbetruges in besonders\nschweren Fall in 24 Fällen, des Betruges in besonders schweren Fall oder des\nComputerbetruges in besonders schweren Fall in 37 Fällen“ schuldig gesprochen und ihn deshalb zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und neun\nMonaten verurteilt.\n\n2 Seine dagegen gerichtete, auf die Sachrüge gestützte Revision führt zu\nder aus dem Beschlusstenor ersichtlichen Schuldspruchkorrektur; im Übrigen\nist das Rechtsmittel unbegründet im Sinne des § 349 Abs. 2 StPO.\n\n3 Ausweislich der Feststellungen hat das Landgericht 563 Taten und nicht\n– wie im Urteilstenor ausgewiesen – 564 Taten festgestellt und abgeurteilt. So\nhat das Landgericht den Angeklagten wegen Computerbetrugs (zum Nachteil\nder Deutschen Bahn AG) in 408 Fällen schuldig gesprochen, wohingegen die\ngetroffenen Feststellungen lediglich 406 entsprechende Fälle ergeben. Darüber\nhinaus belegen die Feststellungen nicht – wie tenoriert – 37, sondern insgesamt\n38 Fälle des Computerbetrugs oder des Betrugs. Da es sich um offensichtliche\nZählversehen handelt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 26. Mai 2009 – 4 StR 10/09;\nBeschluss vom 26. Mai 2004 – 3 StR 15/04, NStZ-RR 2005, 259) hat der Senat\nden Schuldspruch entsprechend korrigiert, wobei der nicht in die Urteilsformel\ngehörende Hinweis auf die Verwirklichung des Regelbeispiels in den besonders\nschweren Fällen des § 263 Abs. 3 StGB (i.V.m. § 263a Abs. 2 StGB) jeweils zu\nentfallen hatte (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Juni 2011 – 4 StR 111/11; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 60. Aufl., § 260 Rn. 25 mwN).\n\nAppl Eschelbach Bartel\n\nGrube Schmidt","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2017-08-22/2-str-362-16-2","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 263","ref_norm":"263","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 263a","ref_norm":"263a","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2017-08-22/2-str-362-16-2","retrieved":"2026-10-24 07:53:17.638286+00:00"},"card":{"id":"bgh/2017-08-22/2-str-362-16-2","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. 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