{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR355.15.0","court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"2016-04-05","aktenzeichen":"3 StR 355/15","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n3 StR 355/15\nvom\n5. April 2016\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Vergewaltigung\n\nhier: Anhörungsrüge des Verurteilten\n\nECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR355.15.0\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. April 2016 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 29. Oktober 2015 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 29. Oktober 2015 die Revision des\nVerurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Koblenz vom 31. März 2015\nverworfen, durch das der Verurteilte unter Freispruch im Übrigen wegen Vergewaltigung in drei Fällen sowie sexueller Nötigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden ist. Dagegen wendet\nsich der Verurteilte mit seinem als Anhörungsrüge nach § 356a StPO auszulegenden Vorbringen. Er beanstandet insbesondere, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden und erhebt weitere Einwände gegen seine Verurteilung.\n\n2 Es kann dahin stehen, ob die Rüge in zulässiger Weise erhoben worden\nist; denn der Rechtsbehelf hat jedenfalls in der Sache keinen Erfolg. Das Verfahren nach § 356a StPO dient nicht der inhaltlichen Überprüfung der angegriffenen Entscheidung. Der Senat hat, soweit es durch die Revisionsbegründung\nveranlasst gewesen ist, das landgerichtliche Urteil umfassend auf Rechtsfehler\nüberprüft und dabei weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte\n\nnicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des\nVerurteilten übergangen.\n\nBecker RiBGH Hubert befindet sich Schäfer\nim Urlaub und ist daher\ngehindert zu unterschreiben.\nBecker\nMayer Tiemann","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-04-05/3-str-355-15","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-04-05/3-str-355-15","retrieved":"2026-10-24 07:54:12.120792+00:00"},"card":{"id":"bgh/2016-04-05/3-str-355-15","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"3. Strafsenat","date":"2016-04-05","dockets":["3 StR 355/15"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR355.15.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR355.15.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 05.04.2016 – 3 StR 355/15","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-04-05/3-str-355-15","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 29. Oktober 2015 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:54:12.120792+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}