{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:010316B5STR553.15.0","court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"2016-03-01","aktenzeichen":"5 StR 553/15","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n5 StR 553/15\n(alt: 5 StR 239/13\nund 5 StR 169/14)\n\nvom\n1. März 2016\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2016:010316B5STR553.15.0\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 1. März 2016 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des\nSenats vom 28. Januar 2016 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Das Landgericht Braunschweig hat den Angeklagten wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in zwei Fällen unter Freisprechung im Übrigen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und\nsechs Monaten verurteilt und eine Verfallsentscheidung getroffen. Die Revision\ndes Verurteilten hat der Senat mit Beschluss vom 28. Januar 2016 verworfen.\nGegen den Beschluss hat der Verurteilte mit Schreiben vom 10. Februar 2016\neine „Anhörungsrüge“ erhoben und „gegebenenfalls Wiedereinsetzung in den\nvorigen Stand“ beantragt.\n\n2 Die Anhörungsrüge (§ 356a StPO) ist bereits unzulässig. Der Verurteilte\nhat nicht dargelegt, inwiefern eine Verletzung rechtlichen Gehörs vorliegen soll.\nEine solche Gehörsverletzung ist auch nicht ersichtlich: Der Senat hat zum\nNachteil des Verurteilten weder Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet,\nzu denen dieser nicht gehört worden ist, noch hat er bei seiner Entscheidung zu\nberücksichtigendes Vorbringen übergangen. Der Verurteilte hatte die Möglichkeit, sich zu allen tatsächlichen und rechtlichen Gesichtspunkten zu äußern.\nVon dieser Möglichkeit hat er zuletzt durch Gegenerklärung seines Verteidigers\nvom 23. Dezember 2015 zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts Gebrauch gemacht. Der Senat hat sämtliche Argumente bedacht.\n\nSander Schneider Dölp\n\nKönig Feilcke","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-03-01/5-str-553-15","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-03-01/5-str-553-15","retrieved":"2026-10-24 07:56:16.255245+00:00"},"card":{"id":"bgh/2016-03-01/5-str-553-15","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. Strafsenat","date":"2016-03-01","dockets":["5 StR 553/15"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:010316B5STR553.15.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2016:010316B5STR553.15.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 01.03.2016 – 5 StR 553/15","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2016-03-01/5-str-553-15","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des\nSenats vom 28. Januar 2016 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:56:16.255245+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}