{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1997-12-04_5_StR_659_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1997-12-04","aktenzeichen":"5 StR 659/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"- 5 StR 659/97 -\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nvom 4. Dezember 1997\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. Dezember 1997\n\nbeschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts\n\nBerlin vom 10. September 1997 wird als unzulässig verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer trägt die Kosten seines Rechtsmittels.\n\nGründe:\n\nDer Generalbundesanwalt hat in seiner Antragsschrift vom 24. November 1997 aus-\n\ngeführt:\n\n“Die am 17. September 1997 zu Protokoll des Amtsgerichts Tiergarten eingelegte\nRevision ist unzulässig, weil ausweislich der Sitzungsniederschrift vom 10. September 1997 der Angeklagte nach Verkündung des angefochtenen Urteils und nach Erteilung der vorgeschriebenen Rechtsmittelbelehrung wirksam auf Rechtsmittel verzichtet hat (§ 302 Abs. 1 Satz 1 StPO). Die Verzichtserklärung ist verlesen und genehmigt worden (§ 273 Abs. 3 StPO). Anhaltspunkte dafür, daß dieser Rechtsmittelverzicht ausnahmsweise unwirksam sein könnte, sind nicht erkennbar. Hinweise,\ndaß der Angeklagte bei der Abgabe seiner Erklärung nicht verhandlungsfähig und\ndamit nicht in der Lage war, die Bedeutung seiner Erklärung zu erkennen, liegen\nnicht vor (BGHR StPO § 302 Abs. 1 Satz 1 Rechtsmittelverzicht 16). Der Angeklagte\nhatte auch Gelegenheit zur Rücksprache mit seinem Verteidiger und wurde nicht zu\neiner Erklärung gedrängt (BGHR StPO § 302 Abs. 1 Satz 1 Rechtsmittelverzicht 9).\n\nEntgegen 8 345 Abs. 1 StPO ist die Revision auch nicht in einer den Formerforder-\n\nnissen des § 345 Abs. 2 StPO entsprechenden Weise begründet worden.”\n\nDem schließt sich der Senat an.\n\nHarms Basdorf Nack\n\nTepperwien Gerhardt","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-12-04/5-str-659-97","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 273","ref_norm":"273","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 302","ref_norm":"302","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 345","ref_norm":"345","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-12-04/5-str-659-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:33.301230+00:00"}}