{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1997-05-13_5_StR_171_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1997-05-13","aktenzeichen":"5 StR 171/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 171/97\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nvom 13. Mai 1997\nin der Strafsache\ngegen\n\nAbderrahim H EEE zu: ve.\ngeboren am EED1971 in ME (Algerien) ,\n\nwegen schweren Raubes u. a.\n\num\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am\n13. Mai 1997 beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom\n15. Oktober 1996 wird nach S 349\n\nAbs. 2 StPO als unbegründet verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\nErgänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts merkt der Senat an:\n\nEs kann dahinstehen, ob es sich bei den Rügen wegen angeblicher Abwesenheit des Dolmetschers Dr.\nSEIEN bei Verlesung der Anklage und Vernehmung\ndes Angeklagten zur Person und zur Sache um bloße\nProtokollrügen handelt. Der Auffassung des Generalbundesanwalts, jener Dolmetscher sei von Anfang\nan anwesend gewesen, sind die Verteidigerinnen\nnicht entgegengetreten (§ 349 Abs. 3 StPO). Abgesehen davon hat sich der Senat auch nach dem Inhalt des Hauptverhandlungsprotokolls, insbesondere\nden darin enthaltenen Zeitangaben, davon überzeugt, daß der Dolmetscher - entgegen der Niederschrift über den Verfahrensablauf, die so ersichtlich infolge der Verwendung eines Formulars erfolgte - jedenfalls vor Anklageverlesung und Angeklagtenvernehmung hinzugezogen wurde. Im übrigen\n\n2%\n\na\n\nhat die anwesende Verteidigerin der (nunmehr mit\nder Revision als unzulänglich beanstandeten) Übermittlung des Verfahrensinhalts an den Angeklagten\nin der Hauptverhandlung nicht widersprochen.\n\nLaufhütte Harms Häger\nBasdorf Nack","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-05-13/5-str-171-97","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-05-13/5-str-171-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:23.532150+00:00"}}