{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1996-10-31_5_StR_474_96_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1996-10-31","aktenzeichen":"5 StR 474/96","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR _ 474/96\n(alt: 5 StR 533/95)\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nvom 31. Oktober 1996\nin der Strafsache\ngegen\n\nDieter Emil c mm .\ngeboren am (ss 1539 in cu.\n\nwegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes\n\nod\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am\n31. Oktober 1996 einstimmig beschlossen:\n\nl. Die Ablehnungen der Richterin Bgm: des\nRichters Hg, der Richterin Dr. cn\nund des Richters RB üurch den Angeklagten werden als unzulässig verworfen.\n\n2. Das Schreiben des Angeklagten vom 22. Oktober 1996 gibt dem Senat keine Veranlassung,\nseinen Beschluß vom 24. Oktober 1996 zu ändern.\n\nDer Senat hat durch Beschluß vom 24. Oktober 1996\ndie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Hamburg vom 10. Mai 1996 nach § 349\nAbs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Im Hinblick\ndarauf, daß der Angeklagte in seinem Schreiben vom\n22. Oktober 1996, das am 25. Oktober 1996 - also\nnach Beschlußfassung - einging, behauptet, er habe\nkeine Möglichkeit gehabt, sein Schreiben per Fax\nabzusenden, hat der Senat erneut beraten.\n\nDer Senat ist zu dieser Sachberatung in der nämlichen Besetzung wie in der Beschlußberatung am\n\n24. Oktober 1996 berufen, obwohl der Angeklagte\nmit seinem Schreiben vom 22. Oktober 1996 die beisitzenden Richter abgelehnt hat; denn der Senat\nverwirft diese Ablehnungen als unzulässig aus denjenigen Gründen, die zur Verwerfung der Ablehnung\ndes Vorsitzenden Richters LED 31: unzulässig\ngeführt haben (Senatsbeschluß vom 24. Oktober\n1996).\n\nAH\n\nZum sachlichen Vorbringen des Angeklagten in seinem Schreiben vom 22. Oktober 1996 bemerkt der Senat: Mit der Wendung, daß der Angeklagte \"unter\nlaufender Bewährung und Führungsaufsicht stand\"\n(UA S. 57), meint der Tatrichter ersichtlich den\nUmstand, daß mit der Entlassung des Angeklagten\naus dem Strafvollzug am 12. März 1993 gemäß S 68£f\nAbs. 1 Satz 1 StGB Führungsaufsicht eingetreten\nwar (UA S. 40, 48) und die Ausgestaltung dieser\nMaßregel der Vorschrift des S 68a StGB folgte.\n\nLaufhütte Harms Häger\nGerhardt Rothfuß","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-10-31/5-str-474-96","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-10-31/5-str-474-96","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:13.795343+00:00"}}