{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1996-10-08_5_StR_481_96_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1996-10-08","aktenzeichen":"5 StR 481/96","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 481/96\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nvom 8. Oktober 1996\nin der Strafsache\ngegen\n\nAndrew Di.\ngeboren am EM 1976 in og /cQ (sonalia),\n\nwegen versuchten unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge\n\n8\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am\n8. Oktober 1996 beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten De»\nwird das Urteil des Landgerichts Stade vom\n15. Mai 1996 nach $S 349 Abs. 4 StPO aufgehoben, soweit dem Angeklagten Strafaussetzung zur Bewährung versagt wurde.\n\nDie Vollstreckung der Jugendstrafe wird\nzur Bewährung ausgesetzt.\n\nDie Staatskasse trägt die Kosten des\nRechtsmittels und die dem Angeklagten\ndurch sein Rechtsmittel entstandenen notwendigen Auslagen.\n\nGründe\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in\nnicht geringer Menge zu einer Jugendstrafe von\nacht Monaten verurteilt. Seine auf die Versagung\nder Strafaussetzung zur Bewährung beschränkte Revision hat mit der Sachrüge Erfolg.\n\nDazu hat der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 11. September 1996 ausgeführt:\n\nNG\nI\n\n\"Zu Recht macht (die Revision) geltend, daß\ndie Versagung der Strafaussetzung zur Bewährung nicht in der rechtlich gebotenen Form\n(vgl. BGHR JGG § 21 Abs. 2 Gesamtwürdigung 1,\n2) begründet worden ist. Angesichts der besonderen Umstände des Falles, der Angeklagte\nist erstmals straffällig geworden (vgl. Diemer/Schoreit/Sonnen, JGG, 2. Aufl. 1995,\nRänr. 16 zu § 21), die verhängte Jugendstrafe\nist im wesentlichen durch Anrechnung der erlittenen Untersuchungshaft verbüßt\n\n(UA S. 16), kann der Senat in der Sache\nselbst entscheiden (vgl. Senat, Beschluß vom\n21. Mai 1996 - 5 StR 236/96 -), weil auszuschließen ist, daß sich in einer neuen Hauptverhandlung Feststellungen treffen lassen,\ndie die Versagung der Strafaussetzung recht-\n\nfertigen könnten.\"\n\n>\n«3\n\nDem stimmt der Senat zu. Die erforderliche Entscheidung nach § 268a StPO bleibt Sache des Tatrichters.\n\nLaufhütte Harms Basdorf\nNack Rothfuß","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-10-08/5-str-481-96","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 268a","ref_norm":"268a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-10-08/5-str-481-96","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:13.043445+00:00"}}