{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1991-11-05_5_StR_498_91_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1991-11-05","aktenzeichen":"5 StR 498/91","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"AST\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n5 StR 498/91\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nMuırsel KB aus On Bam.\ngeboren am EEE 1963 in BEE (Türkei),\n\nzur Zeit in Haft,\n\nwegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln\n\n57\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. November 1991 beschlossen:\n\n1. Der Antrag des Angeklagten auf Wiedereinsetzung in\nden vorigen Stand wird zurückgewiesen.\n\n2. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Verden (Aller) vom 14. Juni 1991 wird\n\nnach S 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels\nzu tragen.\n\nGründe\n\n1. Der mit Schriftsatz des Verteidigers vom 2. September 1991 gestellte Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zur Ergänzung der Revisionsbegründung hat keinen Erfolg. Der Angeklagte hat keine Frist versäunt.\n\nDer Verteidiger des Angeklagten hat bereits mit dem\nSchriftsatz vom 29. Juli 1991 die Revision begründet. In\nsolchen Fällen ist nach der ständigen Rechtsprechung des\nBundesgerichtshofs eine Wiedereinsetzung in den vorigen\nStand zur Nachholung von Verfahrensrügen in der Regel ausgeschlossen (BGHSt. 1, 44; 14, 330, 332; 31, 161). So ist\nes auch hier. Der Antragsteller hat die Revisionsbegründungsfrist nicht versäumt, sondern hat es lediglich unterlassen, Beanstandungen des Verfahrens vorzutragen, die er\n\nASI\n\nnun nachholen will. Daß er daran durch Maßnahmen des Gerichts gehindert worden ist, ist nicht dargetan. Dem Angeklagten mußte das Urteil nicht in Übersetzung mitgeteilt\nwerden (BVerfGE 64, 135, 151 = NJW 1983, 2762, 2765).\n\n2. Die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des\nAngeklagten aufgedeckt (S 349 Abs. 2 StPO).\n\nLaufhütte Harms Schäfer\nHäger Nack","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-11-05/5-str-498-91","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-11-05/5-str-498-91","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:14.025008+00:00"}}