{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1989-04-25_5_StR_144_89_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1989-04-25","aktenzeichen":"5 StR 144/89","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Hy\nJe\n\ngstR 144/89\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nJoachim og au vi\ndort geboren am GES 15:5,\n\nzur Zeit in Haft,\n\nwegen Betruges\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts am 25. April 1989 beschlossen:\n\nDer Antrag des Verurteilten auf Entscheidung des\nRevisionsgerichts gegen den Beschluß des Landgerichts\nAurich vom 26. Januar 1989 wird als unzulässig verworfen.\n\nGründe\n\nDas Landgericht hat die Revision des Verurteilten gegen\ndas Urteil dieses Gerichts vom 8. November 1988 als unzulässig verworfen, weil der Verurteilte es unterlasser\nhat, sein Rechtsmittel zu begründen. Die dagegen eingelegte \"Beschwerde\" des Verurteilten wertet der Senat als\nAntrag auf Entscheidung des Revisionsgerichts nach\n\n§ 346 Abs. 2 StPO.\n\nDieser Antrag ist unzulässig. Er ist nicht innerhalb der\nWochenfrist des § 346 Abs. 2 StPO gestellt werden. Das\nLandgericht hat seinen Beschluß dem Verurteiiten am\n\n7. Februar 1989 zugestellt; die \"Beschwerde\" des Verurteilten ist erst am 16. Februar 1989 bei Gericht eingegangen. Der Antrag wäre im übrigen auch unbegründet. Das\n\n36\n\nUrteil ist dem Verteidiger des Verurteilten am 23. Dezenber 1988 zugestellt worden. Die Revisionsamträge und ihre\nBegründung sind bisher entgegen § 345 Abs. 1 StPO nicht\nangebracht worden. Der Verurteilte könnte deshalb auch\nnicht gegen die Versäumung der Revisionsbegründungsfrist\nin den vorigen Stand wiedereingesetzt werden, weil dies\ndie Nachholung der versäumten Handlung innerhalb einer\nwoche nach Wegfall des Hindernisses voraussetzt (§ 45\nAbs. 2 Satz 2 StPO).\n\nHerrmann Schuster Fuhrmann\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-04-25/5-str-144-89","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 346","ref_norm":"346","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 45","ref_norm":"45","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 345","ref_norm":"345","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-04-25/5-str-144-89","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:35.164686+00:00"}}