{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1987-08-04_5_StR_359_87_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1987-08-04","aktenzeichen":"5 StR 359/87","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 359/87 IE\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kaufmann Bernd Wilhelm Tv EB zus Bad vw.\ndort geboren am EB 1>2>,\n\nwegen schwerer räuberischer Erpressung\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts am 4. August 1987 einstimmig\n\nbeschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten Wh segen das Urteil des Landgerichts Hannover vom 21. Januar 1987\nwird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmit-\n\ntels zu tragen.\n\nDas Schreiben des Verteidigers vom 29. Juli 1987\n\nhat vorgelegen.\n\nZu dieser Gegenerklärung ist lediglich zu bemerken:\nDie Auffassung des Generalbundesanwalts, das Urteil\nkönne auf der behaupteten Verletzung des § 265 Abs.\n\n1 StPO und des 5 52 Abs. 1 Satz 3 StPO nicht beruhen,\nwird zusätzlich durch folgendes gestützt:\n\nten und seines Verteidigers gemäß § 265 Abs. 1 StPO\ndahin belehrt worden war, daß auch eine Verurteilung\nnach § 250 Abs. 1 Nr. 2 StGB (Verwendung einer Scheinwaffe statt - wie die Anklage auch gegen den Angeklagten lautete - einer scharfen Pistole i.S. der Nr. 1\ndieser Vorschrift) in Betracht komme, wurde auch\n\nder Angeklagte ausdrücklich \"bezüglich der Pistole\ngehört\". Beide machten in diesem Zusanmenhang Angaben\n\"zur Sache\", zuletzt der Angeklagte. Unmittelbar\ndarauf heißt es, \"weitcre Anträge zur Beweisaufnahme\n\nwurden nicht gestellt\" (vgl. die in der Revisions-\n\n- 3 -\n\n36\n\nbegründung zutreffend wiedergegebene Verhandlungsnie-\n\nderschriit vom 21.1.1987).\n\n2) Der Zeuge de LED brauchte bei seiner Vernehmung\nam 21.1.1987 nur wieder vorgerufen zu werden, weil\n\ner nach seiner ersten Anhörung als Nebenkläger im\nSitzungssaal geblieben war (RG HRR 1928 Nr. 1385).\nDiese \"Besonderheit\" wird auch in der von der auf\n\nS. 10 der Revisionsbegründung zitierten Entscheidung\nNStZ 1984, 418 hervorgehoben (Aktenzeichen nicht\n\n2 StR 137/84 sondern 132/84), die auf das Urteil\n\ndes 1. Strafsenats vom 16.3.1976 (1 StR 192/75) verweist. Auch da war die Zeugin als solche entlassen\n\nworden, blieb aber als Nebenklägerin anwesend.\n\nHerruwann Fleischmann Schuster\n\nFuhrnann Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1987-08-04/5-str-359-87","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 265","ref_norm":"265","n":2},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 250","ref_norm":"250","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1987-08-04/5-str-359-87","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:08.751087+00:00"}}