{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1985-11-26_5_StR_676_85_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1985-11-26","aktenzeichen":"5 StR 676/85","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"WZ\n\n5 _StR_676/85\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Kraftfahrer Bernhard P gu\naus BeEE>- : EEE,\ngeboren am EB 1555 in vg\n\nzur Zeit in Haft,\n\nwegen schwerer räuberischer Erpressung\n\nBi\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 26. November 1985, an der teilgenommen\n\nhaben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\n\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchuster\n\nDr. Fuhrmann\n\nRebitzki\n\nDr. Niepel\n\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt BD\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt ED zus zen\n\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte >\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\n3 - ah\n\nfür Recht erkannt:\nDie Revision des Angeklagten gegen das\nUrteil des Landgerichts Verden (Aller)\nvom 20. Juni 1985 wird verworfen.\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\n- Von Rechts wegen-\n\nGründe\n\nDie Revision des Angeklagten, die nur die Verletzung sachlichen Rechts rügt, hat keinen Erfolg. Wie bereits der\nGeneralbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 2. Oktober\n1985 ausgeführt hat, läßt das Urteil Rechtsfehler nicht\nerkennen. Mit im ganzen zutreffenden Erwägungen hat das\nLandgericht auch die Annahme eines minder schweren Falles\nder schweren räuberischen Erpressung verneint. Der Gesamtzusammenhang der diesbezüglichen Ausführungen läßt\nerkennen, daß es der Tatrichter nicht schlechthin für\nausgeschlossen gehalten hat, die Verwendung einer Scheinwaffe in diesem Zusammenhang zu würdigen. Vielmehr hat\n\ner die Anwendung von § 250 Abs. 2 StGB vor allem im Hinblick\n\nATY\n\ndarauf abgelehnt, daß der Angeklagte mit der Scheinwaffe,\ndie er unter der Trennscheibe hindurchgeführt hatte, zwei\nPersonen, nämlich den Filialleiter und eine Bankangestellte,\nbedroht hat.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrag des Generalbun-\n\ndesanwalts.\n\nHerrmann Schuster Fuhrmann\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-11-26/5-str-676-85","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 250","ref_norm":"250","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-11-26/5-str-676-85","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:43.662253+00:00"}}