{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1985-07-16_5_StR_215_85_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1985-07-16","aktenzeichen":"5 StR 215/85","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 215/85 #23\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Assessor Martin P GE | zus ei ,\ndort geboren an EB 1926,\n\nwegen Betruges u.a.\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 16. Juli 1985, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchuster\n\nHorstkotte\n\nRebitzki\n\nDr. Niepel\n\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt N)\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nRechtsanwalt 38 :.: nn\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte >\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Hildesheim vom 20. September 1984\nwird verworfen.\nDer Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels\nzu tragen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nGründe\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten, einen ehemaligen Rechtsanwalt und Notar, wegen Untreue in vier Fällen und wegen Betruges in 22 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf\nJahren verurteilt. Die Revision des Angeklagten hat keinen\nErfolg,\n\nI. Die Verfahrensrügen\n\n1. Die Rüge der Verletzung von § 60 Nr. 2 StPO ist nicht\nzulässig erhoben (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Die Revision\nteilt nicht mit, bei welcher ihrer Vernehmungen, ob am\n\n23. Mai 1984 oder am 11. Juli 1984, die Zeugin F@p diejenigen Aussagen gemacht hat, die das Landgericht als unrichtig\ngewertet hat.\n\n2. Die beiden übrigen Verfahrensrügen (Verletzung von\n§ 338 Nr. 6 StPO und Verletzung der §§ 249, 261 StPO) sind\noffensichtlich unbegründet.\n\n- u —- 2\n\nII. Auch die Ausführungen der Revision zur Sachrüge lassen\nkeine Rechtsfehler erkennen. Weder hat das Landgericht ei-\n\n' nen Gesamtvorsatz des Angeklagten und damit Fortsetzungszusammenhang zu Unrecht verneint, noch enthalten seine Ausführungen zu § 21 StGB Widersprüche oder sind sonst rechtlich\nbedenklich. Angesichts der großen Anzahl der schwerwiegenden\nTaten und der Höhe der rechtsfehlerfrei begründeten Einzelstrafen gibt auch die Begründung der Gesamtstrafe keinen\nAnlaß zu rechtlichen Bedenken. Solche Bedenken sind auch im\nübrigen bei der sachlichrechtlichen Prüfung des Urteils\nnicht hervorgetreten.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrag des Generalbundesanwalts,\n\nHerrmann Schuster Horstkotte\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-07-16/5-str-215-85","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 21","ref_norm":"21","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 60","ref_norm":"60","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 249","ref_norm":"249","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 261","ref_norm":"261","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 344","ref_norm":"344","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 338","ref_norm":"338","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-07-16/5-str-215-85","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:39.086936+00:00"}}