{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1985-06-25_5_StR_237_85_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1985-06-25","aktenzeichen":"5 StR 237/85","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 237/85 967\nQ.\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\ndie Kontoristin Marianne s > geborene HD\n\naus BWw>:\ngeboren am I] 1941 in BED\n\n- Sachbezeichnung: I _]} Peter u. a. -\n\nwegen Betruges\n\n.2- BZ\n\n‚Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung,\n\nzu 2) auf Antrag des Generalbundesanwalts am 25. Juni 1985\nnach § 349 Abs.2, 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\nl.\n\nAuf die Revision der Angeklagten Marianne ss\nwird das Urteil des Landgerichts Berlin vom\n\n18. Oktober 1984 im Strafausspruch gegen diese\nAngeklagte mit den zugehörigen Feststellungen\naufgehoben.\n\nDie weitergehende Revision der Angeklagten Marianne\nS@WP ira als unbegründet verworfen.\n\nIm Umfang der Aufhebung wird die Sache an den\nStrafrichter beim Amtsgericht Tiergarten in Berlin\nzurückverwiesen, der auch über die Kosten der\nRevision der Angeklagten Marianne SB zu\nentscheiden hat.\n\nGründe\n\nDie sachlichrechtliche Nachprüfung des Urteils auf die\n\nallgemeine Sachrüge führt zur Aufhebung des Strafausspruchs.\n\nDer Tatrichter hat die Höhe des Betrugsschadens, die er\nstrafschärfend berücksichtigt (UA S. 61), mit 27.500,-- DM\nberechnet (UA S. 58), also mit dem gesamten Betrag, den\n\ndie Versicherung im Zusammenhang mit dem Diebstahl vom\n13. Februar 1980 als Entschädigung bezahlt hat. Der Angeklagten\nS@BP Hätte, wenn sie die Versicherung nicht getäuscht hätte,\n\n_3- | BEZ\n\n‚wegen des Diebstahls der Pelzsachen eine Entschädigung von .\n17.500,-- DM zugestanden; möglicherweise wäre eine Entschädigung\nwegen gestohlenen Schmucks (UA S. 15) hinzugekommen. Der\nTatrichter hat nicht erwogen, ob sich die Absicht der Ang®@”\nklagten Sommer, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil\n\nzu verschaffen, auf diejenige Entschädigungsleistung be-\n\nschränkt hat, die über den Betrag hinausging, der ihr ur”\nsprünglich zugestanden hatte.\n\nHerrmann Fleischmann Horstkotte\n\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-06-25/5-str-237-85","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-06-25/5-str-237-85","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:38.276826+00:00"}}