{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1984-06-26_5_StR_296_84_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1984-06-26","aktenzeichen":"5 StR 296/84","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 296/84 f£\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden berufslosen Uwe G OD | cus Hei,\ndort geboren an. EEEB 19359,\n\nwegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 26. Juni 1984, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nFleischmann\nHorstkotte\nRebitzki\nDr. Niepel\nals beisitzende Richter,\n\nRichter am Landgericht END\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt EEmEEp aus GEEEEE\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte >\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Hildesheim vom 23. Januar 1984\n\nwird verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n3- I\n\nGründe\n\nDie Jugendschutzkamnmer hat den Angeklagten wegen sexuellen\nMißbrauchs eines Kindes zu einem Jahr drei Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährungsaussetzung verurteilt. Seine\nallein auf die Sachbeschwerde gestützte Revision hat keinen\nErfolg.\n\nRechtsfehler des Schuldspruchs oder der Strafzumessung sind\n: weder dargetan noch aus den Urteilsgründen erkennbar. Auch\ndie Ablehnung einer Strafaussetzung hält rechtlicher Nachprüfung stand. Zwar ist, da das Tatopfer inzwischen das\n\n14. Lebensjahr vollendet hat, die für die Sozialprognose\nmaßgebende Erwägung des Landgerichts überholt. Einer Strafaussetzung stand aber das Fehlen von besonderen Milderungsumständen in der Tat entgegen (§ 56 Abs. 2 StGB). Es ist\nvom Landgericht ohne Rechtsverstoß angenommen worden. Die\nBeanstandung, die persönlichen Verhältnisse des Angeklagten\nhätten die Strafaussetzung geboten, stellt nur den unzulässigen Versuch der Revision dar, die allein dem Tatrichter\nzustehende Wertung der für die Aussetzungsentscheidung\nerheblichen Umstände durch ihre eigene zu ersetzen.\n\n-u- | BZ\nDie Entscheidung entspricht dem Antrag des Generalbundes-\n\n‚ anwalts.\n\nHerrmann Fleischmann Horstkotte\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1984-06-26/5-str-296-84","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 56","ref_norm":"56","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1984-06-26/5-str-296-84","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:19.855766+00:00"}}