{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1982-02-09_5_StR_677_81_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1982-02-09","aktenzeichen":"5 StR 677/81","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 677/81\n\nII\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS.\n\n„in der Strafsache\n\ngegen\n\nBodo S Gm zu: “ou 07T Tu,\ngeboren am EB 1953 in sp,\n\nzur Zeit in anderer Sache in Strafhaft,\n\n- Sachbezeichnung: IB u.a. -\n\nwegen Raubes u.a.\n\n+9\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\ndes Generalbundesanwalts am 9.Februar 1982 einstimmig\nbeschlossen:\n\n1. Der Antrag des Angeklagten, .ihn wegen der\nVersäumung der Frist zur Einlegung der Revision\ngegen das Urteil des Landgerichts Braunschweig\nvom 12.August 1981 wieder in den vorigen Stand\neinzusetzen, wird als unbegründet verworfen.\n\n2. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Braunschweig vom 12.August 1981\nwird als unzulässig verworfen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu\ntragen.\n\nGründe\n\nDer Generalbundesanwalts hat in seiner Stellungnahme\nausgeführt:\n\n\"a) Der Angeklagte hat nicht glaubhaft gemacht, die\n\n2 mananm IT ou man Ten nn iin\n\nt ohne eigenes Verschulden versäumt\n\n>\n\n.\narrı‘ uanmanın\noc\n\nIC V I1510nS 41\n\ninle\nu haben (§ 44 StPO). Das Urteil des Landgerichts Braunschweig\nist am 12.August 1981 in Anwesenheit des Angeklagten verkündet,\nder Angeklagte über das zulässige Rechtsmittel und die dafür\nvorgeschriebene Frist und Form belehrt worden (Prot., B1l.181R\nd.A.). Die Revisionseinlegungsschrift ist indessen erst am\n5.0Oktober 1981 beim Landgeicht eingegangen, mithin verspätet (B1.204 d.A.; § 341 Abs.1 StPO). Entgegen der 'eidesstattlichen Versicherung' des Angeklagten vom 1.Oktober 1981\n(BL.230 d.A.) ergibt sich aus der Erklärung des Rechtsanwalts\nMB vom 17.Dezember 1981 (B1.232 d.A.), daß der Angeklagte\nihn - Rechtsanwalt MR - nicht beauftragt hatte, Revision\neinzulegen, und Rechtsanwalt Mg dem Angeklagten dies auch\nnicht zugesagt hatte. Der Angeklagte konnte deshalb nicht\n\ngungsi fris\n\nDr\n\n- 3 -\n\nnn 73\n\ndamit rechnen, daß Rechtsanwalt M@B Rechtsmittel einlegen\nwerde. Er hat die Fristversäumung mithin selbst verschuldet.\n\nb) Demnach ist die Revision unzulässig, weil verspätet\n(88 341 Abs.1, 349 Abs.1 StPO) .\"\n\nDem tritt der Senat bei.\n\n| Herrmann Fleischmann Schuster\nFuhrmann Rebitzki","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1982-02-09/5-str-677-81","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 44","ref_norm":"44","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 341","ref_norm":"341","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1982-02-09/5-str-677-81","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:40.040281+00:00"}}