{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1981-12-15_5_StR_603_81_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1981-12-15","aktenzeichen":"5 StR 603/81","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 603/81 AI\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n: URTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Steuerberater\nDr.rer.pol. Reinhard BB aus Beil,\n\ndort geboren am il 13.0,\n\nwegen Untreue\n\n-2- ATI\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 15.Dezember 1981, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nFleischmann\nHorstkotte\nRebitzki\nDr.Niepel\nals beisitzende Richter,\n\nOberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof EB\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt EEE\n\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte n\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten Dr.rer.pol. BB\nwird das Urteil des Landgerichts Berlin vom\n9.April 1981, soweit der Angeklagte verurteilt\nworden ist, mit den Feststellungen aufgehoben.\n\nIm Umfang der Aufhebung wird die Sache, auch zur\nEntscheidung über die Kosten der Revision, an eine\nandere Strafkammer zurückverwiesen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n- 3 .- 133\n\nGründe\n\nDie Feststellungen des angefochtenen Urteils tragen\n\ndie Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Untreue\nnicht,\n\nEine lückenhafte Abrechnung, die es wahrscheinlich\nmacht, daß die Geltendmachung begründeter Ansprüche unterbleibt, kann ein Nachteil im Sinne von § 266 StGB sein,\nwenn das Bestehen begründeter Ansprüche festgeste 121 t ist (BGHSt 20,304). Solche Feststellungen hat\nder Tatrichter nicht getroffen. Er hat im Gegenteil ausdrücklich offen gelassen, ob die von dem Angeklagten bisher\nvorgenommene Abrechnung des Anderkonto II vollständig war\n(UA S.26). Daß die Zeugin KB Kosten der Rechtsverfolgung aufgewendet hat, erfüllt den Tatbestand der Untreue\nebenfalls nicht. Nur der dem zu betreuenden Vermögen\n\nzugefügte Nachteil ist für § 266 StGB rechtserheblich\n(Hübner in LK § 266 RNr.94).\n\nDer Generalbundesanwalt hat beantragt, die Revision\nim Schuläspruch zu verwerfen.\n\nHerrmann Fleischmann Horstkotte\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-12-15/5-str-603-81","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 266","ref_norm":"266","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-12-15/5-str-603-81","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:38.308097+00:00"}}