{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1981-11-17_5_StR_547_81_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1981-11-17","aktenzeichen":"5 StR 547/81","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 547/81 HE\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Bauschlosser Siegfried J ED aus zei,\ngeboren an (> 1943 in \"GENERELLE.\n\nzur Zeit in Untersuchungshaft,\n\nwegen sexueller Nötigung\n\nAR\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung\nvom 17.November 1981, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchuster\n' Dr. Fuhrmann\nHorstkotte\nDr. Niepel\nals beisitzende Richter,\n\nRichter am Amtsgericht REED\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt iD aus 5\n\nals Verteidiger,\n\nJustizamtsinpektor v.(D\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts Berlin vom 13.Mai 1981\nmit den zugrunde liegenden Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird, auch zur Entscheidung über die\n\nKosten der Revision, an eine andere Strafkammer\ndes Landgerichts zurückverwiesen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n3 - PH\n\nGründe\n\nDie Revision dringt mit einer in zulässiger Weise erhobenen\nAufklärungsrüge durch.\n\nDas Landgericht hält es für möglich, daß der Zeuge Fi\naufgrund einer fernmündlichen Rückfrage bei der zuständigen Dezernentin der Staatsanwaltschaft in der Woche nach dem\n8.Februar 1981 bereits Kenntnis von dem Vorliegen des ärztlichen\nUntersuchungsbefundes über den Zustand der Zeugin HB nach\ndem Vorfall vom 7.Februar 1981 hatte (UA S.18/19). Es ist indessen ungewöhnlich, daß ein Staatsanwalt einer am Verfahren bis\ndahin nicht beteiligten Privatperson eine derartige Auskunft erteilt, obwohl nicht ersichtlich ist, daß jene daran ein berechtigtes Interesse hat (Nr.185 Abs.5 RiStBV). Dem Gericht hätte\nsich deshalb aufdrängen müssen, die sachbearbeitende Staatsanwältin hierüber als Zeugin zu vernehmen, ehe es von dieser den\nAngeklagten belastenden Möglichkeit ausging (§ 244 Abs.2 StPO).\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrag des Generalbundesanwalts.\n\nHerrmann Schuster Fuhrmann\nHorstkotte Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-11-17/5-str-547-81","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 244","ref_norm":"244","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-11-17/5-str-547-81","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:37.229184+00:00"}}