{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1980-03-18_5_StR_100_80_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1980-03-18","aktenzeichen":"5 StR 100/80","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5_StR_ 100/80 I\n\n723\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Elektromonteur\n\nSlave 7 Gun\n\nohne festen Wohnsitz,\n\ngeboren am u 1952 in BE (Jugoslawien),\n\nzur Zeit in dieser Sache in Strafhaft,\n\nwegen Raubes u.a.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach\nAnhörung des Generalbundesanwalts am 18.März 1980\nbeschlossen:\n\n1. Der Antrag des Angeklagten, ihn wegen der\nVersäumung der Frist zur Einlegung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts\nBerlin vom 5.April 1979 in den vorigen Stand\nwiedereinzusetzen, wird auf seine Kosten\nals unzulässig verworfen.\n\n2. Die Revision des Angeklagten gegen das\nUrteil des Landgerichts Berlin vom\n5.April 1979 wird nach § 349 Abs.1 StPO\nals unzulässig verworfen; der Angeklagte trägt\ndie Kosten der Revision.\n\nGründe\n\n1. Wie der Akteninhalt und das eigene Vorbringen des\nAntragstellers ergeben, ist dem Antragsteller schon vor\ndem 19.Dezember 1979 mitgeteilt worden, daß die Frist\nzur Einlegung der Revision am 12.April 1979 abgelaufen\nwar: Der frühere Verteidiger hatte mit seinem am\n6.April 1979 abgesandten, nach dem Vorbringen des Angeklagten am 12.April 1979 eingegangenen Schreiben auf\ndie Frist zur Revisionseinlegung hingewiesen; der Verteidiger hatte dabei mitgeteilt, daß er selbst kein\nRechtsmittel für den Angeklagten einlegen werde. Der Urkundsbeamte hat nach der eidesstattlichen Versicherung des\nOsmani zu dem Antragsteller am 25.April 1979 erklärt,\nseine Revision sei verspätet; nach dem eigenen Vorbringen\ndes Antragstellers hat der Urkundsbeamte schon am\n18.April 1979 auf den Ablauf der Revisionseinlegungsfrist\n\n- 3 -\n\n. 43\n\nhingewiesen. Hiernach ist der am 26.November 1979\neingegangene Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen\nStand zu spät gestellt worden; er ist nicht binnen einer\nWoche nach dem Wegfall des Hindernisses eingereicht worden\n(§ 45 Abs.1 StPO).\n\n2. Die am 26.November 1979 eingegangene Revision gegen\ndas Urteil vom 5.April 1979 ist nicht innerhalb der in\n§ 341 StPO bezeichneten Frist von einer Woche eingelegt\nworden und deshalb als unzulässig zu verwerfen.\n\nHerrmann Fleischmann Horstkotte\n\nRebitzki Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1980-03-18/5-str-100-80","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 45","ref_norm":"45","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 341","ref_norm":"341","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1980-03-18/5-str-100-80","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:12.847851+00:00"}}