{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1979-03-27_5_StR_614_78_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1979-03-27","aktenzeichen":"5 StR 614/78","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"\" 5 StR 614/78\n7\n\n002\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Krankenpfleger Norbert M EB aus rem,\ngeboren am BB 1555 in ve,\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit\nBetäubungsmitteln u.a.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 27.März 1979, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nFleischmann\nSchuster\nDr.Fuhrmann\nHorstkotte\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt >\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwältin EEE au: 2 EB\n\nals Verteidigerin,\n\nJustizangestellte mn\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revisionen der Staatsanwaltschaft und des\nAngeklagten gegen das Urteil des Landgerichts\nLübeck vom 14.April 1978 werden verworfen.\n\nDer Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\nDie Kosten der Revision der Staatsanwaltschaft\nwerden der Landeskasse auferlegt, die auch die\nhierdurch verursachten notwendigen Auslagen des\nAngeklagten zu tragen hat.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nYA\n\n- 3 -\n\nin\n\nGründe\n\nDie auf den Strafausspruch beschränkte Revision der\nStaatsanwaltschaft, die der Generalbundesanwalt vertritt,\nhat keinen Erfolg. Ihre Besorgnis, das Landgericht sei dem\ngesteigerten Unrechtsgehalt der Tat nicht gerecht geworden,\nist unbegründet. Die Strafkammer hat festgestellt, daß der\nAngeklagte über 2 kg Hasch, mithin eine nicht geringe\nMenge in Besitz hatte (UA S.9). Hierauf gehen die Urteilsgründe zwar nicht ausdrücklich ein. In den Zumessungserwägungen hebt die Strafkammer jedoch die \"nicht sehr große\nMenge\" Haschisch, die der Angeklagte in Besitz hatte, als\nStrafmilderungsgrund hervor. Diese Erwägung ergibt im\nZusammenhang mit den sonstigen Urteilsgründen, daß das\nLandgericht bei der Bemessung der Strafe zutreffend von einer\nnicht geringen Menge im Sinne des § 11 Abs.4 BetMG ausgegangen ist.\n\nDie Revision des Angeklagten ist offensichtlich\nunbegründet.\n\nHerrmann Fleischmann Schuster\nFuhrmann Horstkotte","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-03-27/5-str-614-78","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-03-27/5-str-614-78","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:58.529363+00:00"}}