{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1978-02-07_5_StR_759_77_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1978-02-07","aktenzeichen":"5 StR 759/77","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5_StR_ 757/77\nFIPRT,\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\ngegen\nRoman U me aus Hei,\n\ngeboren an. @B 1948 in DW,\nzur Zeit in anderer Sache in Strafhaft,\n\nwegen gefährlicher Körperverletzung u.a.\n\nI\n\n0%\n\n- 2-\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 7.Februar 1978, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerrmann,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchmidt\nFleischmann\nSchuster\nHorstkotte\nals beisitzende Richter,\n\nRichter am Landgericht EEE»\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft\n\nJustizangestellte un\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\nDie Revision der Staatsanwaltschaft gegen\ndas Urteil des Landgerichts Hamburg vom\n6.Juli 1977 wird verworfen.\nDie Kosten der Revision einschließlich der\nnotwendigen Auslagen des Angeklagten werden\n\nder Landeskasse auferlegt.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n- 3 -\n\nGründe\n\nDie Revision der Staatsanwaltschaft, die mit der\nSachrüge die Verurteilung des Angeklagten wegen Raubes\nerstrebt, ist nicht begründet.\n\nNach den Feststellungen hat der Angeklagte seine Ehefrau\nin der Wohnung eingeschlossen, um sie zu zwingen, \"ihm zuzuhören, und seiner Aufforderung, zu ihm zurückzukehren,\nNachdruck zu verleihen\" (UA S.23). Die Handtasche, deren\nInhalt er auf den Boden verstreut hatte, nahm er in der\nHoffnung, die Adresse der Zeugin zu finden, an sich (UA\nS.13). Diese Feststellungen ergeben auch in ihrem Zusammenhang nicht, daß der Angeklagte das Einsperren bewußt als\nMittel zur Wegnahme des Geldes eingesetzt hat (vgl. BGHSt\n14,114; 20,32,33).\n\nDie Nachprüfung des Urteils hat auch sonst keinen\nRechtsfehler ergeben (§ 301 StPO).\n\nDer Generalbundesanwalt hat die Revision der örtlichen\nStaatsanwaltschaft vertreten.\n\nHerrmann Schmidt Fleischmann\nSchuster Horstkotte","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1978-02-07/5-str-759-77","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 301","ref_norm":"301","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1978-02-07/5-str-759-77","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:40.457539+00:00"}}