{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1977-05-03_5_StR_200_77_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1977-05-03","aktenzeichen":"5 StR 200/77","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"L\n5 StR 200/77 9\n\n3.577\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. den Bürokaufmann Holger B ai aus Bw\ngeboren an EB 1955 in 2GB,\n\n2. den Fleischergesellen David F ui»\n\naus CB,\ngeboren am EEE» 1953 in Ei,\n\nwegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung u.a.\n\nsy\n- 2.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach\n\nAnhörung des Generalbundesanwalts am 3.Mai 1977 gemäß\n§ 349 Absatz 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\ndazu\n\nAuf die Revisionen der Angeklagten BP und\nFEB wird das Urteil des Landgerichts in\nHildesheim vom 23.August 1976 mit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird an eine andere Strafkammer des\nLandgerichts zurückverwiesen, die auch über\ndie Kosten beider Rechtsmittel zu entscheiden\nhat,\n\nGründe\n\nDer Generalbundesanwalt hat in seiner Stellungnahme\nausgeführt:\n\n\"Die Besetzungsrügen greifen durch. Wie von den\nBeschwerdeführern vorgetragen und aufgrund der\nGeschäftsverteilungsbeschlüsse des Präsidiums\ndes Landgerichts erwiesen ist, war die\nerkennende Strafkammer zur Zeit der Verhandlung\nmit einem Vorsitzenden und sechs beisitzenden\nRichtern besetzt. Dies bedeutet auch unter\nBerücksichtigung der Tatsache, daß der der\nKammer zugewiesene Richter |] zur Zeit der\nVerhandlung beurlaubt war, eine unzulässige\nÜberbesetzung. Daran ändert nichts, daß vier\nder beisitzenden Richter nur je zur Hälfte ihrer\nArbeitskraft der Kammer zugewiesen waren. Die\nvom Bundesgerichtshof zugelassene Ausnahme ist,\nwie in der Entscheidung vom 25.4.1966 (NJW 1966,\n1458) klar zum Ausdruck kommt, auf die Zuweisung\n\n- 3.\n\n- 3.\n\neines Hochschullehrers beschränkt. Die vom\nLandgerichtspräsidenten dargelegten Gründe\nrechtfertigen die vom Präsidium beschlossene\nBesetzung der erkennenden Strafkammer nicht.\"\n\nDem ist nichts hinzuzufügen.\n\nSarstedt Schmidt Herrmann\nSchuster Horstkotte","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1977-05-03/5-str-200-77","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1977-05-03/5-str-200-77","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:33.527223+00:00"}}