{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1976-11-23_5_StR_588_76_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1976-11-23","aktenzeichen":"5 StR 588/76","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"RE\n\n5 StR 588/76\n2: FC\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Zollbeamten Egon — |\n\naus F ,\ngeboren am 1939 in Ruin .\n\nwegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes u.a.\n\nMR\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 23.November 1976, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nProf.Dr.Sarstedt,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchmidt\nSchuster\nDr.Fuhrmann\nHorstkotte\nals beisitzende Richter,\n\nStaatsanwalt m in der Verhandlung,\n\nBundesanwalt HE ei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt > au: on\n\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte aD\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revisionen des Angeklagten und der\nStaatsanwaltschaft gegen das Urteil des\nLandgerichts in Oldenburg vom 23.März 1976\nwerden verworfen.\n\nDer Angeklagte hat die Kosten seines\nRechtsmittels zu tragen. Die Kosten des\nRechtsmittels der Staatsanwaltschaft\n\nund die hierdurch entstandenen notwendigen\nAuslagen des Angeklagten trägt die Staatskasse,\n\n- Von Rechts wegen -\n\n- 3 -\n\nGründe\n\nDie auf die Verletzung sachlichen Rechts gestützte\nRevision des Angeklagten ist offensichtlich unbegründet.\n\nUnbegründet ist auch die Revision der Staatsanwaltschaft, die auf den Strafausspruch beschränkt worden ist.\nDie Feststellungen tragen den Strafausspruch einschließlich der Strafaussetzung nach § 23 Abs.2 StGB aF (§ 56\nAbs.2 StGB). Wie der Urteilszusammenhang ergibt, hat sich\ndas Landgericht bei der Strafaussetzung davon leiten\nlassen, daß die Tat keine bleibenden Folgen hatte, daß\nder Angeklagte für sie nur geringe Initiative aufzubringen brauchte und daß ihn heute, nachdem er sich\njahrelang straffrei geführt hat, die Vollstreckung einer\nFreiheitsstrafe, auch unter Berücksichtigung seiner\nLebensverhältnisse, besonders schwer treffen würde. Das\nLandgericht hat damit den gesetzlichen Rahmen des ihm\neingeräumten Ermessens nicht überschritten.\n\nSarstedt Schmidt Schuster\nFuhrmann Horstkotte","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1976-11-23/5-str-588-76","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 23","ref_norm":"23","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 56","ref_norm":"56","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1976-11-23/5-str-588-76","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:27.682539+00:00"}}