{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1976-10-19_5_StR_542_76_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1976-10-19","aktenzeichen":"5 StR 542/76","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR_542/76\nAG: AP Fb\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. den Kaufmann MeinhardG ED zu: SB,\n\ndort geboren am EB 19.0,\n\n2. den Textilkaufmann Hans-Georg H iD aus BB,\n\ndort geboren am (EEE 1936,\n\nwegen Betruges u.a.\n\nPL\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 19.Oktober 1976, an der teilgenommen\nhaben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nProf.Dr.Sarstedt,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nSchmidt\nHerrmann\nDr.Fuhrmann\nHorstkotte\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt «2\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte «EEE\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revisionen der Angeklagten gWw und\nHD wird das Urteil des Landgerichts in Berlin\nvom 2.Juni 1976 in den Schuld- und Strafaussprüchen\nwegen betrügerischen Bankrotts und in den Gesamtstrafaussprüchen mit den jeweiligen Feststellungen\nhierzu aufgehoben.\n\nIn diesem Umfange wird die Sache an eine andere\nStrafkammer des Landgerichts Berlin zurückverwiesen,\ndie auch über die Kosten der Rechtsmittel zu entscheiden hat.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nsn\n\na\n\nGründe\n\nDie Revisionen mußten schon deshalb im vollen Umfange\nihrer Einlegung durchgreifen, weil das \"ürste Gesetz zur\nBekämpfung der Wirtschaftskriminalität\" vom 29.Juli 1976\n(BGBl 1976 - Teil I - Nr.93, 35.2034 ff) das Dritte Buch der\nKonkursordnung aufgehoben und durch die - anders gefaßten -\nVorschriften der §§ 283, 283a bis d StGB ersetzt hat (Art.5\n\nNr.4, Art.1 Nr.5).\n\nUnter diesen Umständen bedurfte es keiner näheren Ausführungen darüber, daß der Schuldspruch nach 8 239 Abs.1\nNr.4 KO durch die Feststellungen des angefochtenen Urteils\nnicht getragen wird (die innere Tatseite ist nur unzureichend\ndargetan, abgesehen von einem unlösbaren widerspruch) und daß\nder Absatz 2 des § 239 KO in der schriftlichen Entscheidungsbegründung völlig übergangen worden ist.\n\nIm übrigen hat das Landgericht in der neuen Hauptverhandlung ohnehin Gelegenheit, gegebenenfalls auch die\nFrage der Strafaussetzung zur Bewährung zu prüfen.\n\nSarstedt Schmidt Herrmann\nFuhrmann Horstkotte","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1976-10-19/5-str-542-76","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1976-10-19/5-str-542-76","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:26.523658+00:00"}}