{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1974-05-07_5_StR_123_74_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1974-05-07","aktenzeichen":"5 StR 123/74","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 123/74\n\nrD\nu)\nN\nKeas)\n>\n\nr\n\n(alt: 5 Stk 134/73)\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Krankenpfleger Erhard B I] aus KB,\ngeboren am ED 945 in \\Ccmukimiinn ,\n\nzur Zeit in Untersuchungshaft,\n\nwegen Autostraßenraubes u.a.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf\nAntrag des Generalbundesanwalts am 7.Mai 1974\n\neinstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des An..klagten gegen das\nUrteil des Landgerichts in Berlin vom\n5.November 1973 wird nach § 349 Abs.2 StPO\nals offensichtlich unbegründet verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\nwie der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 10.April 1974 zutreffend hervorgehoben hat, gab das Verhalten von Rechtsanwalt\nSCEEEEEDir siesen Verfahren keinerlei Anlaß,\nseine Beiordnung als Pflichtverteidiger abzulehnen, indessen konnte der Strafkammervorsitzende dem Beiordnungsamtrag vom 16.0ktober 1973\naus einem anderen Grunde nicht entsprechen.\nRechtsanwalt SW Wollte nur für die Hauptverhandlung als Pfiichtverteidiger bestellt\nwerden, im übrigen aber den Angeklagten - auch\nwährend der Zeit der Hauptverhandlung - als\nWahlverteidiger vertreten. Das bedeutete, Rechtsanwalt SB wollte sowohl als Pflichtverteidiger wie als Wahlverteidiger für den\nAngeklagten tätig werden. Er konnte nicht beides\n\ngleichzeitig sein. Sein Antrag hätte daher ohne\nweiteres abgelehnt werden missen, oine daß es der\nweitgehend abwegigen Begründungen bedurft hätte.\n\nSarstedt Siemer Herrmann\nFleischmann Schuster","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1974-05-07/5-str-123-74","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1974-05-07/5-str-123-74","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:58.634689+00:00"}}