{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1972-07-11_5_StR_291_72_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1972-07-11","aktenzeichen":"5 StR 291/72","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 291/72\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Heizungsmonteur Jenusz-Marian v ED\n\naus DW.\n„geboren ar ED : 555 :i:: vo,\n\nwegen gefährlicher Körperverletzung\n\nDer 5,Strafsenet des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 11.Juli 1972, an der teilgenommen kabens\n\nSenatspräsiden:; Prof.Dr.Saerstedt\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Schnidt\nBundesrichter Schmitt\n- Bundesrichter Herrmann\nBundesrichter Schuster\nals beisitzende Richter,\n\nStaatsanwalt uw\nals Vertreter der Bundesanwaltscheft,\n\nRechtsanwalt EEE zu:\n\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte NEED\n\nals Urkunäsbesstin der Geschäftsstelle,\n\n.. für Recht erkannt:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts in Berlin vom 21.Januar 1972\nwird verworfer.\n\nDer Beschwerdeführer hst die Kosten seines\nRechtsmittels zu tragen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nGründe\n\n1, Die Verfahrensrüge versagt.\n\nDer Verteidiger hatte den Hilfsbeweisamtrag gestellt,\nZeugen darüber zu vernehmen, daß \"ein in der Heuptverhandilı\nzu beobachtendes Schüttelzittern\" der verletzten Zeugin sc!\nvor der Tat zu beobachten gewesen sei, und daS die Verletz\ngeäußert habe, sie werde in der Hauptverhandiung \"auf dies:\nErscheinung nachen\", Entgegen der Auffassung der Revision\nbrauchte das Landgericht auf diesen Antrag nicht einzugehe:\nEr war nämlich nur \"für den Fall gestellt, daß die Strafkammer davon ausgehen sollte\", das Schüttelzittern sei ein\nTatfolge, Davon ist das Landgericht offensichtlich nicht\nausgegangen. Es hat ausdrücklich offengelassen, ob die Ver\nletzte durch die Hammerschläge auf den Kopf Dauerschäden\ndavongetragen hat und strafschärfend lediglich die Schwere\nder Verletzungen berücksichtigt, nicht jedoch deren möglic\nFolgen (UA S.7,17).\n\n2. Auf die allgemeine Sachrüge hat der Senat die\nangefochtene Entscheidung in vollem Umfange geprüft. Sie\n1äß+t keinen sachlich-rechtlichen Mangel erkennen.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrag des General-\n\nbundesanwalts.\n\nSarstedt Schmidt Schnitt\nHerrmann Schuster","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-07-11/5-str-291-72","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-07-11/5-str-291-72","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:40.075998+00:00"}}