{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1969-09-16_5_StR_467_69_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1969-09-16","aktenzeichen":"5 StR 467/69","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 467/69 098-024.\nht BUNDESGERICHTSHOF\n\nx.\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Arbeiter Bernhard CB aus cm,\n\nwegen gemeinschaftlichen Betruges u.a.\n\n= \"Der 5.Strafsenat des -Bundesgerichtshofs hat nach‘\nAnhörung des Generalbundesanwalts in der Sitzung vom\n16.September 1969 einstimmig beschlossen:\n\n1. Auf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts in Oldenburg vom\n25.April 1969\n\na) in den Einzelstrafaussprüchen mit Aus-\n\nnahme der Fälle 1 (RW), ı2 (voii) ,\n20 (TO), 22 (uw) una 23 OS),\n\nb) im Gesamtstrafausspruch und im Maßregelausspruch mit den betreffenden Feststellungen nach § 349 Abs.4 StPO’\n\naufgehoben.\n\n2. Die weitergehende Revision wird gemäß dem\nAntrage des Generalbundesanwalts nach\n8 349 Abs.2 StPO als offensichtlich\nunbegründet verworfen.\n\n3. Im Umfange der Aufhebung wird die Sache an\neine andere Strafkammer desselben Landgerichts\nzurückverwiesen, die auch über die Kosten des\nRechtsmittels zu entscheiden hat.\n\nGründe\n\nDie Einzelstrafen unter sechs Monaten konnten nicht\nbestehenbleiben, weil der Tatrichter nunmehr prüfen muß,\nob auf sie die Voraussetzungen des § 27b StGB in der\nÜbergangsfassung des Art.106 des 1.StrRG vom 25,.Juni 1969\n(BGBl I1,645,680) zutreffen. Damit mußte auch die Gesamtstrafe und der Maßregelausspruch nach § 42 1 StGB aufgehoben werden. Zu letzterem sei darauf hingewiesen, daß\n\ndie bisherige Begründung für die Höchstdauer der Verbotsfrist\nauffallend knapp ist. Zu den Fällen 2 und 5 (UA $.31) ist\nvorsorglich zu bemerken, daß Strafmilderung nach § 44 StGB\nnicht mit einer Begründung abgelehnt werden darf, aus der\nlediglich hervorgeht, daß der Angeklagte sein Vorhaben nicht\nfreiwillig aufgegeben hat.\n\nEs empfiehlt sich, in der neuen Verhandlung die Feststellungen, die den rechtskräftigen Schuldsprüchen zugrunde\nliegen, zu verlesen. Sie brauchen im Urteil nicht wiederholt\nzu werden.\n\nSarstedt Schmidt Siemer\n\nSchmitt Herrmann","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-09-16/5-str-467-69","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 44","ref_norm":"44","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-09-16/5-str-467-69","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:05.427629+00:00"}}