{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1969-05-06_5_StR_670_68_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1969-05-06","aktenzeichen":"5 StR 670/68","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 670/68\n\n‚5, BUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Gaststätteneinrichter Max-Dieter H EEE\n\naus Hip,\ngeboren am ED 1944 ir Vuuuuuuuup:\n\nwegen fortgesetzten Betruges\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 6.Mai 1969, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Prof.Dr.Sarstedt\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Schmidt\nBundesrichter Siener\nBundesrichter Dr.Börker\nBundesrichter Herrmann\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt Dr mn\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt Dr’ ÜEEEEED 2: EEE\n\nals Verteidiger,\n\nJustizhauptsekretär mp\n\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten Hanssen wird das\nUrteil des Landgerichts in Kiel vom 3.Mai 1968 dahin\nergänzt, daß der Beschwerdeführer bereits nach\nVerbüßung von sechs Monaten Jugendstrafe zur Bewährung entlassen werden darf.\n\nDie weitergehende Revision wird verworfen.\n\nDer Angeklagte Hgw hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n-3-\n\nGründe\n\n1. Die sachlichrechtlichen Einzelangriffe der\nschriftlichen und mündlichen Revisionsbegründungen gegen\nden Schuldspruch sind offensichtlich unbegründet. Auch die\nNachprüfung auf die allgemeine Sachrüge hat keine Rechtsmängel des Schuldspruchs und des allgemeinen Strafausspruchs aufgedeckt.\n\n2. Zutreffend jedoch weist die Revision auf folgendes\nhin:\n\nDer Angeklagte dürfte jetzt erst (frühestens) nach\nweiterer Verbüßung eines Strafteils von neun Monaten entlassen werden (§ 88 Abs.2 Satz 2 JGG), während dies bei dem\nersten, auf seine Revision aufgehobenen Urteil vom 17.Mai 1965\nbereits nach weiteren sechs Monaten Strafhaft möglich gewesen\nwäre (bei ihrer Berechnung irrt die Revision). Der Beschwerdeführer steht sich also insoweit tatsächlich schlechter als\nvor der ersten Einlegung des Rechtsmittels. In entsprechender Anwendung des § 358 Abs.2 StPO hat der Senat dies durch\nErgänzung des Urteilsspruchs beseitigt.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrage des Generalbundesanwalts.\n\nSarstedt Schmidt Siemer\nBörker Herrmann","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-05-06/5-str-670-68","cited_norms":[{"jurabk":"JGG","ref":"§ 88","ref_norm":"88","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 358","ref_norm":"358","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-05-06/5-str-670-68","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:00.079168+00:00"}}