{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1969-04-14_5_StR_509_69_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1969-04-14","aktenzeichen":"5 StR 509/69","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5_StR 509/69\n\n7... BUNDESGERICHTSHOF\n\n£\nf\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Schmiedegesellen Gerhard T num\n\naus >.\ngeboren am EEE 957 1 GE,\n\nzur Zeit in Untersuchungshaft, |\n\nwegen Totschlags\n\na6\n\nDer: 5.5trafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach\nAnhörung ‚des Generalbundesanwalts in der Sitzung vom\n14.0Oktober 1969. einstimmig beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\ndes Schwurgerichts in Lübeck vom 28, April 1969\nmit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird an das Schwurgericht in Kiel\nzurückverwiesen, das auch über die Kosten des\nRechtsmittels zu entscheiden hat.\n\nGründe\n\nDie Revision rügt mit Erfolg Verletzung des § 251\nAbs.2 StPO, Das Schwurgericht hat in der Sitzung am\n14.April 1969 (Band V B1.50 der Akten) auf den Antrag\neines der beiden Verteidiger im allseitigen Einvernehmen\nbeschlossen, die polizeiliche Vernehmung des Zeugen Berr\n\"gemäß § 251 Abs.2 StPO\" zu verlesen, Das war nur dann\nzulässig, wenn der Zeuge entweder verstorben war oder\naus einem anderen Grund in absehbarer Zeit gerichtlich\nnicht vernommen werden konnte. Das Schwurgericht hat,\nwie die Revision zutreffend rügt, nicht geprüft, ob der\nam 14.April 1969 wegen Krankheit ausgebliebene Zeuge\nnicht mindestens bis zum Schluß der Hauptverhandlung,\ndie noch bis zum 28.April 1969 andauerte, vor dem\nSchwurgericht oder durch ein richterliches Mitglied\ndes Schwurgerichts vernommen werden konnte. Diese Prüfung\nwurde durch das Einverständnis der Verfahrensbeteiligten\n\nm,\n\nxt\n- era,\n\n-— im\n\nnicht entbehrlich, Auf dem Verstoß kann das’ Urteil -\nberuhen. \"Es: stützt sich 'in.der ’entscheidenden Frage,.\nin welchem Maße der Angeklagte unter Alkoholeinfluß\nstand, auch auf die polizeiliche Aussage des Zeugen\nBP, und zwar teilweise zum Nachteil des\n\nAngeklagten (UA S.90).\n\nSarstedt .. Schmidt _ Schmitt\n\n‚Dr.Börker Herrmann","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-04-14/5-str-509-69","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 251","ref_norm":"251","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1969-04-14/5-str-509-69","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:59.268809+00:00"}}