{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1968-10-11_5_StR_729_68_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1968-10-11","aktenzeichen":"5 StR 729/68","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 729/68 2129 072\n.*”.* BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Arbeiter Arnold T EB aus Zei,\nseboren am EEE 1929 in ve;\n\nwegen Unzucht mit einem Kinde u.a.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs ‚hat, nach\nAnhörung des’ Genieralbundesanwalte in der Sitzung vom.\n10. Januar 1969 einstimmig gemäß S. 349 Abs.4.StPO :\nbeschlossen: e\n\ners die Revision des- ngsklegten wird dae: Zu\nUrteil des Landgerichts in Ommabrlick vom\n11. Oktober 1968 samt. den Feststellungen: E\naufgehoben.\n\nDie Sache wird an eine andere Strafkamner\ndes Landgerichts in Osnabrück ‚zurückverwiesen,\n\ndie auch über die Kosten des Rechtsmittels\nzu entscheiden hat.\n\nGründe\n\nSoweit das Landgericht den Angeklagten (tateinheitlich) wegen Verbrechens nach § 175a Nr.3 StGB verurteilt\nhat, sind die bisherigen Feststellungen der Strafkammer\nnicht ausreichend. Eine Verführung des Jugendlichen, sich\nzur Unzucht mißbrauchen zu lassen, setzt voraus, daß\ndieser selbst den Tatbestand des § 175 StGB nach der\näußeren und inneren Tatseite erfüllt. Dazu gehört, daß\nder Jugendliche in einer seinem Lebensalter entsprechenden\nWeise geschlechtliche Empfindungen entweder bei sich oder\nbei dem Verführer bewußt hervorrufen will (BGHSt 2,40).\nDarüber sagt das Urteil im Hinblick auf das zur Tatzeit\nerst sieben Jahre alte Opfer der Tat nichts, Eine entsprechende Feststellung läßt sich auch nicht dem Zusanmrı:nhang der Urteilsgründe entnehmen.\n\n-3=-..\n\nDer .Fehler nötigt wegen der Unteilbarkeit des...\nSchuldspruches bei Tateinheit zur Aufhebung der gesamten\nVerurteilung, also auch der tateinheitlichen. Verurteilung\n‘wegen Verbrechens nach § 176 Abs.1 Nr.3 StGB.\n\nAuf die Angriffe des Verteidigers zu den Urteilsausführungen über die ‚Anwendbarkeit, des, $. 31 StGB braucht\nder Senat nicht einzugehen. Der. Verteidiger. erhält. ohnehin\nGelegenheit, sie ‚vor. ‚dem, Tatrichter ‚ZU wiederholen...\n\nSarstedt Schmidt Simer\n\n„Schmitt © -. Börker %: 2.2. ::","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-10-11/5-str-729-68","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 175","ref_norm":"175","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 176","ref_norm":"176","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-10-11/5-str-729-68","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:53.917181+00:00"}}