{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1965-10-05_5_StR_385_65_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1965-10-05","aktenzeichen":"5 StR 385/65","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5_StR 385/65\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n2099 008\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Zimmermann Heinrich G ID aus 1 EEE - en\ngeboren am EBD 1942 ir \"aD Kreis SEE,\n\nzur Zeit in anderer Sache in Strafhaft,\n\nwegen Notzucht u.a.\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nitzung vom 5.Oktober 1965, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Prof.Dr.Sarstedt\nals Vorsitzender,\nBundesrichterin Dr.Koffka\nBundesrichter Schmidt\nBundesrichter Siemer\nBundesrichter Kersting\n. als beisitzende Richter,\n: Bundesanwalt Dr\n. .als Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\"Rechtsanwalt Dr ED u ED 9°\nals Verteidiger,\n\nJustizangestellte iD\nels Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nr Recht erkannt:\n\n. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\ndes Landgerichts in Osnabrück vom 10.Juni 1965\nmit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird an das Landgericht in Hannover\nzurückverwiesen, das auch über die Kosten des\nRechtsmittels zu entscheiden hat.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nhun\nB\n\n- 3 -\n\nGründe\n\nAuf die allgemeine Sachrüge war folgendes zu be-\n\nrücksichtigen:\n\nDas Landgericht sieht die Verteidigung des Beschwerdeführers lediglich auf Grund von Bekundungen der Zeugin\nVW als widerlegt an (UA S.12). Das gilt auch für die\nBehauptung des Angeklagten, er habe von sich aus den\nKraftfahrzeugschein vorgezeigt (UA S.8 und 11); das Urteil\ngeht nämlich davon aus, daß die Zeugin VW \"sich bei\nder Abfahrt noch den Ausweis des Angeklagten zeigen ließ\"\n(UA 8.14 - so auch: UA S.5). Von diesem - nur auf Grund\nder Aussage VB erwiesenen - Umstand schließt die Strafkammer dann auf die Glaubwürdigkeit der Belastungszeugin\n(UA 8.14). Das ist ein Kreisschluß. Hier wird vorausgesetzt,\n\nwas bewiesen werden soll.\n\nEntsprechend dem Antrage des Generalbundesanwalts war\ndie angefochtene Entscheidung deshalb schon wegen des dargelegten sachlichrechtlichen Mangels in vollem Umfange\naufzuheben;. auf die Einzelangriffe der Revision kam es\nnicht an.\n\nSarstedt Koffka Schmidt\nSiemer Kersting","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-10-05/5-str-385-65","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-10-05/5-str-385-65","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:12.426979+00:00"}}