{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1965-10-05_5_StR_368_65_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1965-10-05","aktenzeichen":"5 StR 368/65","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n| 2099 006\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\nURTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kellner Gustav O W aus He.\ngeboren an ED 1954 in HE (Österreich),\n- Sachbezeichnung: BEE ı. a. -\n\nwegen Volltrunkenheit\n\nDer 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 5.Oktober 1965, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Prof.Dr.Sarstedt\nals Vorsitzender,\nBundesrichterin Dr.Koffka\nBundesrichter Schmidt\nBundesrichter Siemer\nBundesrichter Kersting\nals beisitzende Richter,\n\nStaatsanwalt ED\n\n‘als Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte m\n'als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision des Angeklagten O@B gegen das\nUrteil des Landgerichts in Hamburg vom 13.Januar 1965\nwird verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nJedoch wird die Sache zur Festsetzung einer\nErsatzfreiheitsstrafe für die verbleibende\nRestgeldstrafe von 200 DM an das Schöffengericht\nin Hamburg zurückverwiesen.\n\n- Von Rechts wegen -\n\nPe”\na\n\nm\n\n- 3 -\n\nGründe\n\nDie Strafkammer hat den Angeklagten OB wegen Vollrausches zu 300 DM Geldstrafe verurteilt, wovon 100 DM\ndurch die erlittene Untersuchungshaft abgegolten sind. Eine\nErsatzfreiheitsstrafe für die restliche Geldstrafe hat sie\nnicht festgesetzt.\n\nDie Revision des Angeklagten, die nur die allgemeine\nSachrüge erhebt, ist offensichtlich unbegründet. Wie aber\nder 2.Strafsenat in der Entscheidung MDR 1957,526 ausgesprochen hat, muß, wenn der Tatrichter versehentlich für\neine Geldstrafe keine Ersatzfreiheitsstrafe festgesetzt hat,\ndie Sache an den Tatrichter zurückverwiesen werden; es ist\nnicht zulässig, diese Festsetzung dem nachträglichen Verfahre\nnach § 459 ff StPO vorzubehalten. Eine Schlechterstellung des\nAngeklagten liegt in der nachträglichen Entscheidung durch\nden Tatrichter nicht, weil ohnehin, ohne eine solche Zurückverweisung, die Nachholung im Beschlußwege erfolgen müßte.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrage des General-\n\nbundesanwalts.\n\nSarstedt Koffka Schmidt\nSiemer Kersting","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-10-05/5-str-368-65","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-10-05/5-str-368-65","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:12.411329+00:00"}}