{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1964-06-30_5_StR_156_64_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1964-06-30","aktenzeichen":"5 StR 156/64","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"21\n5 StR 156/64 92 005\n\nIm Namen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Kaufmann Valentin zZ EEE» aus Vi Kreis DW,\ngeboren am EEE 1912 ir neguuumm Kreis cam,\n\nwegen Betruges im Rückfall\n\nhat der 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 30.Juni 1964, an der teilgenommen habens\n\nSenatspräsident Prof.Dr. Sarstedt\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Schmidt\n\nBundesrichter Schmitt\n\nBundesrichter Dr;Börker\n\nBundesrichter Kersting\nals beisitzende Richter,\n\nOberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof en\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte mn\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkanntı\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts in Oldenburg i.0. vom 22.Januar 1964\nwird verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\n- Von Rechts wegen -—\n\nIy/\n\nGründe\n\nDie Verfahrensrüge ist unbegründet,\n\nObwohl der Angeklagte am zweiten Verhandlungstage ausgeblieben war, durfte die Strafkammer die Hauptverhandlung\nnach § 231 Abs.2 StPO zu Ende führen. Die Behauptung der\nRevision, der Angeklagte sei infolge eines Unfalls reiseund verhandlungsunfähig gewesen, ist durch die ärztlichen\nAuskünfte, die der Senat eingeholt hat, widerlegt. Nach dem\nErgebnis dieser Ermittlungen hatte der Angeklagte auch\nkeinen Grund, sich für reise- oder verhandlungsunfähig zu halten.\n\nOb die Anwesenheit des Angeklagten am zweiten Verhandlungstage entbehrlich war, hatte das Landgericht nach\nseinem pflichtgemäßen Ermessen zu beurteilen. Ein rechtlicher Fehler bei dieser Entscheidung ist entgegen der Meinung\nder Revision nicht erkennbar.\n\nDie allgemeine Sachbeschwerde bleibt ebenfalls ohne\nErfolg. Die Feststellungen tragen die Verurteilung.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrage der Bundesanwaltschaft.\n\nSarstedt Schmidt Schmitt\nDr.Börker Kersting","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1964-06-30/5-str-156-64","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 231","ref_norm":"231","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1964-06-30/5-str-156-64","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:15:53.911490+00:00"}}