{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1963-12-10_5_StR_520_63_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1963-12-10","aktenzeichen":"5 StR 520/63","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"5 StR _ 520/63 2183 OFO\n\nImNamen des Volkes\n\nIn der Strafsache\n\ngegen\n\ndie Raumpflegerin Frieda J EB zeborene Lg\naus FH,\n\ngeboren am ED 1322 in rip ve: EB,\n\n- Sachbezeichnungs VW ..:. -\n\nwegen fortgesetzten gemeinschaftlichen Diebstahls\n\nhat der 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der Sitzung\nvom 10.Dezember 1963, an der teilgenommen haben;\n\nSenatspräsident Prof.Sarstedt\n\nals Vorsitzender,\nBundesrichterin Dr.Koffka\nBundesrichter Schmidt\nBundesrichter Dr.Börker\nBundesrichter Kersting\n\nals beisitzende Richter,\nBundesanwalt Dr (ie\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizobersekretär (m\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt;\n\nDie Revision der Angeklagten Mg zegen\ndas Urteil des Lanägerichts in Hamburg vom\n5.März 1963 wird verworfen.\n\nDie Angeklaste träst die Kosten des Rechts«\nmittels.\n\n- Von Rechts wegen —\n\nGründesz\n\nI.\nDie Aufklärungsrüge ist offensichtlich unbegründet.\n\nII.\nDas gleiche gilt im wesentlichen auch von der Sachrüge.\nDer Erörterung bedarf nur folgender Punkt;\n\nWie der Bundesgerichtshof (IM Nr.2 zu § 351 StPO) bereits\nentschieden hat, ist zwischen Handlungen, die in Mittäterschaft\nbegangen sind, und solchen, die nur als Beihilfe zu werten\nsind, ein Fortsetzungszusammenhang nicht möglich, weil sich\nMittätervorsatz und Beihilfevorsatz ausschließen. Das gleiche\ngilt von Begünstigungs- und Hehlereihanälungen im Verhältnis\nzu Diebstahlshandlungen.\n\nDas Urteil ist aber auch nicht dahin zu verstehen, daß\n\nes einzelne Handlungen der Angeklagten objektiv und subjektiv\nals Beihilfe-, Begünstigungs- oder Hehlereihandlungen wertet.\nVielmehr will die Strafkammer offensichtlich nur zum Ausdruok\nbringen, daß einzelne Akte der Fortsetzungstat äußerlich den\nEindruck einer Beihilfe oder Hehlerei gemacht hätten, daß aber\nauch diese Akte infolge des von vornherein gefaßten Vorsatzes\nin Wahrheit Diebstahlsakte mit Nittätervorsatz seien. Das ist\naus Rechtsgründen nicht zu beanstanden.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrage des Generalbundesanwalts.\n\nSarstedt Koffka Schmidt\nBörker Kersting","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1963-12-10/5-str-520-63","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 351","ref_norm":"351","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1963-12-10/5-str-520-63","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:15:46.564377+00:00"}}