{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1963-06-12_5_StR_456_63_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1963-06-12","aktenzeichen":"5 StR 456/63","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 456/63 2183 072\n\nES\n\n1. den Beifahrer Günter DÜEB :u: zum:\ndort geboren 2m EB 13239,\n\n2. den Koch Gerald vi aus BD,\ngeboren am EEE 19:3 ir zu.\n\nwegen Aussetzung, Körperverletzung und Beleidigung\n\nhat der 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs, nachdem er\n\nden Generalbundesanwalt gehört hat, in der Sitzung vom\n1.0Oktober 1963 durch den Senätspräsidenten Prof.Sarstedt,\ndie Bundesrichterin Dr.Koffka und die Bundesrichter Schmidt,\n\nDr.Börker und Kersting beschlossen;z\n\nDie Gesuche der Gastwirtin Anni zZ iD\nin ED, EB: t::2:@B vertreten durch\nden Rechtsanwalt Dr. ie : GENE\n\nl. sie als Nebenklägerin zuzulassen,\n\n2. sie gegen die Versäumung der Frist zur\nEinlegung der Revision gegen das Urteil\ndes Landrserichts in Berlin vom 12.Juni 1963\nin den vorigen Stand wieder einzusetzen,\n\nund ihre Revision gagen das genannte Urteil\n\nwerden auf ihre Kosten verworfen.\n\nGründe\n\nIn der Revisionseinlegung namens der Verletzten, der\nGastwirtin Anni ZB: iest sinngemäß zugleich der\nAntrag, diese als Nebenklägerin zuzulassen. Das kann jedoch\nnicht mehr geschehen. Denn das Urteil vom 12.Juni 1963\nwar schon vor dem Eingsanz des Antrages erlassen und der\nStaatsanwaltschaft durch Verkündung bekanntgemacht\nworden. Es brauchte daher nach § 399 Abs.1 StPO der\nVerletzten weder zugest=:llt noch in sonstiger Weise\nmitgeteilt zu werden. La die Anfechtungsfrist für die\nStaatsanwaltschaft abgelaufen ist, kann auch die Verletzte nicht mehr Revision einlegen (§ 399 Abs.2 StPO).\nNachdem das Urteil rechtskräftig geworden ist, weil\nauch die beiden Angeklagten keine Revision eingelegt\nhaben, kann sich die Verletzte dem Verfahren nicht mehr\nals Nebenklägerin anschließen. Es ist auch nicht möglich,\nsie hinsichtlich der Frist zur Einlegung der Revision\nin den vorigen Stand wieder einzusetzen (RGSt 71,173).\nIhre Revision ist daher als unzulässig zu verwerfen.\n\nSarstedt Börker","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1963-06-12/5-str-456-63","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 399","ref_norm":"399","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1963-06-12/5-str-456-63","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:15:38.652920+00:00"}}