{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1957-01-29_5_StR_460_56_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1957-01-29","aktenzeichen":"5 StR 460/56","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"5.51R 460/56 2216 089\n\nIm Namen da es Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Rentner Johann 0 un =.: u,\ngeboren on EEE 157 ir vo,\n\nwegen fahrlässigen Falscheides.\n\nhat der 5.Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 29.Januar 1957, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Sarstedt\nals Vorsitzender,\nBundesrichterin Dr.Koffka\nBundesrichter Schmidt\nBundesrichter Siener\nBundesrichter Schmitt\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt Dr mm\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte\nals Urkundsbeantin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision der Staatsanwaltschaft wird\ndas Urteil des Landgerichts in Oldenburg vom\n13.August 1956 dahin geändert, daß die Strafaussetzung\nzur Bewährung entfällt,\n\nDie Kosten des Rechtsmittels fallen dem\nAngeklagten zur Last.\n\n- Von Rechts wegen -\n\n- 2.\n\nGründe:\n\nDas Lanägericht hat den Angeklagten wegen fahrlässigen\nFalscheides zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten\nverurteilt und deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt.\n\nDie Revision der Staatsanwaltschaft greift nur diese\nAussetzung an und rügt die Verletzung des § 23 Abs 3 Nr 2\nStGB. Das Rechtsmittel ist begründet.\n\nNach den Feststellungen des angefochtenen Urteils ist\nder Angeklagte im Januar 1955, d.h. vor Begehung der jetzt\n abgeurteilten Straftat, wegen fahrlässiger Verkehrsgefährdung\nzu drei Wochen Gefängnis verurteilt worden, wobei diese\nStrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde. Deshalb durfte nach\n§ 23 Abs 3 Nr 2 StGB die jetzt verhängte Strafe nicht zur\nBewährung ausgesetzt werden. Das Landgericht ist, wie es\nin den Gründen des angefochtenen Urteils selbst ausführt,\nbei der Aussetzung irrtümlich davon ausgegangen, daß die\nVerurteilung wegen des Verkehrsdeliktes auf eine Geldstrafe\ngelautet hätte. Der Senat konnte den Fehler ohne Zurückverweisung selbst berichtigen.\n\nDie Entscheidung entspricht dem Antrage des Oberbundesanwalts,.\n\nSarstedt Dr.Koffka Schmidt\nSiemer Schmitt","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1957-01-29/5-str-460-56","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 23","ref_norm":"23","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1957-01-29/5-str-460-56","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:13:43.450750+00:00"}}