{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-5_NA_1955-02-08_5_StR_677_54_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"1955-02-08","aktenzeichen":"5 StR 677/54","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"5 str 677/24\n\nH\nB\n\nNamen des_VOo Ike s\n\nIn der Strafisache er,\ngegen Og\n\nden Arbeiter Tred S um z=u= DEEEED ,\ndort geboren an EEEED 1925,\n\nwegen lieineiäs\n\nhat der 5.Strafsenat des Bundeszerichtshofs in der Sitzung\nvom 8.Februar 1955, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Dr.Rotberg\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Sarstedt\nBundesrichterin Dr.Koffka\nBundesrichter Schmidt\nBundesrickver Dr. Börker\nals beisitzende Richter,\nOberstaatsanwalt EEE\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizobersekretär EB\nals Urkundsbeanmter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision cer Staatsanwaltschaft wird\ndas Urteil des landgerichts in Berlin vom 30.August 1954\nmit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird zur neuen Verhandlung und Intscheidung, auch über cGie Kosten der Revision, an das\nLandgericht zurückverwiesen.\n\n- Von Rechts wegen —\n\nGründe,\n\nDie Strafkammer hat den Angeklagten wegen fahrlässigen\nFalscheids verurteilt. Die zu seinen Ungunsten eingelegte\nRevision der Staatsanwaltschaft rügt Verletzung des sachlichen Rechts. Der Oberbundesanwalt vertritt sie.\n\nDas Urteil kann nicht bestehenbleiben. 58 legt kein\nfahrlässiges Verhalten des Angeklagten dar, sondern stellt\nfast alle tatsächlichen Voraussetzungen des Vorsatzes fest\nund schweigt nur darüber, ob der Angeklagte sich bewußt war,\ndaß seine TTahrheitspflicht als Zeuge und sein Zid sich auch\nauf den unwahren liebenpunit seiner Aussage erstreckten\n(vgl BGHSt 1,148). Nur aus diesem Grunde ist der Senat\nnicht in der lage, den Schuldspruch zu ändern und den Angeklagten wegen iieineids zu verurteilen.\n\nDr.Rotberg: Sarstedt Dr.koffka\nSchmidt Dr.Börker","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1955-02-08/5-str-677-54","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1955-02-08/5-str-677-54","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:12:51.268010+00:00"}}