{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1997-10-07_4_StR_253_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1997-10-07","aktenzeichen":"4 StR 253/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF'\n\nBESCHLUSS\n\n4 stR 253/97 vom\n4 STR 2e99/ Fr\n\n7. Oktober 1997\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. Werner B aus SED seboren am 1935 in L r\n\n2. Michael HH aus EEE, seboren am\nGEB 19:7 in w ,\n\nwegen Untreue u. a.\n\nper 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 7. Oktober 1997 beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Paderborn vom 21. November 1996\nwerden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2\nStPO).\n\nDer Senat bemerkt jedoch, daß die Sachverhaltsschilderung im Urteil klar erkennen lassen muß, durch welche\nbestimmten Tatsachen die einzelnen gesetzlichen Merkmale des äußeren und inneren Tatbestandes der angewendeten Strafvorschriften erfüllt werden. Dies erfordert\ngrundsätzlich eine gegliederte, in sich geschlossene\nDarstellung der Taten (vgl. BGHR StPO S 267 Abs. 1 Satz\n1 Sachdarstellung 2 und 4); eine ungegliederte Schilderung aller möglichen - wesentlichen und unwesentlichen - geschichtlichen Vorgänge reicht insofern nicht\naus. Soweit sich nicht schon aus der Tatsachenschilderung zweifelsfrei ergibt, worin der Tatrichter die Verstöße gegen die Strafvorschriften erblickt, ist eine\n\nDarlegung bei der rechtlichen Würdigung nötig.\n\nDas angefochtene Urteil genügt zwar diesen Anforderungen nicht; dem Gesamtzusammenhang der\nUrteilsgründe ist aber auch im Hinblick auf die\nTatbestände des Bankrotts und der Untreue noch\nhinreichend zu entnehmen, daß das Landgericht\ndie Voraussetzungen der $S 266 und 2§ 3 StGB zu\nRecht bejaht hat.\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\n\nRechtsmittels zu tragen.\n\nMeyer-Goßner Maatz\n\nAthing\n\nErnemann\n\nKuckein","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-10-07/4-str-253-97","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 3","ref_norm":"3","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-10-07/4-str-253-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:30.401185+00:00"}}