{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1992-11-03_4_StR_472_92_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1992-11-03","aktenzeichen":"4 StR 472/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"CH\n\nBUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n\n4 StR 472/92\n\nvom\n\n3. November 1992\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nEmanuele B He zus Le, geboren an nn\nEB 1935 in LED (Italien),\n\nwegen Vergewaltigung\n\n6#\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. November\n1992 einstimmig beschlossen:\n\nDer Beschluß des Senats vom 13. Oktober 1992,\ndurch den die Revision des Angeklagten gegen das\nUrteil des Landgerichts Landau vom 13. Mai 1992\ngemäß S 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen worden ist, wird aufrechterhalten.\n\nGründe:\n\nDurch den angeführten Beschluß hat der Senat über die\nRevision des Angeklagten entschieden. Der Antrag des Generalbundesanwalts vom 21. September 1992, die Revision des\nAngeklagten als unbegründet nach § 349 Abs. 2 StPO zu verwerfen, war dem Verteidiger Rechtsanwalt Ley: iD am\n28. September 1992 zugestellt worden, so daß die Zweiwochenfrist des § 349 Abs. 3 Satz 2 StPo insoweit bei der\nEntscheidung des Senats abgelaufen war.\n\nDabei ist jedoch übersehen worden, daß der Antrag des\nGeneralbundesanwalts dem zweiten Verteidiger, Rechtsanwalt\nDr. WEB, zusweislich des Empfangsbekenntnisses seines\namtlich bestellten Vertreters erst am 6. Oktober 1992 zugegangen ist, obwohl die Antragsschrift dem Büro Dr. ve»\nspätestens am 28. September 1992 durch die Post zugeleitet\nwurde, wie sich aus dem Zugangszeitpunkt an Rechtsanwalt\n\nLB-EEEB ergibt.\n\nDie hierdurch bewirkte mögliche Versagung des rechtlichen Gehörs rechtfertigt es, in entsprechender Anwendung\ndes § 33 a StPO die Anhörung des Beschwerdeführers auf seinen Antrag vom 22. Oktober 1992 nachzuholen (vgl. BGHR Stpo\nS 33 a Satz 1 Anhörung 4 m.w.N.).\n\nDer Senat hat seinen Beschluß vom 13. Oktober 1992\nunter Berücksichtigung des Vorbringens des Verteidigers\nDr. Widmaier vom 19. Oktober 1992 einer Überprüfung unterzogen. Das Vorbringen gibt ihm jedoch keinen Anlaß, seine\nEntscheidung zu ändern. Der die Revision verwerfende Beschluß vom 13. Oktober 1992 ist daher aufrechtzuerhalten.\n\nSalger Steindorf Maatz\nTolksdorf Tepperwien","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-11-03/4-str-472-92","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 33a","ref_norm":"33a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-11-03/4-str-472-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:29.943421+00:00"}}