{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1991-11-15_4_StR_523_91_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1991-11-15","aktenzeichen":"4 StR 523/91","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"75/77\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n4 StR 523/91 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nHerbert Heinz z EB aus DEE, dort geboren am\nGEB 1954,\n\nwegen Nötigung u.a.\n\nwIIl\n\n64\n\n04\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\ndes Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am\n15. November 1991 gemäß S$S 349 Abs, 2 und 4 StPO beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten ZB\nwird das Urteil des Landgerichts Dortmund\nvom 19. April 1991, soweit es ihn betrifft,\nim Schuldspruch dahin abgeändert, daß er\nder Nötigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung - S§ 223, 240, 52\nStGB - schuldig ist.\n\nDie weiter gehende Revision wird verwor-\n\nfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten seines\n\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nNach den Grundsätzen der Rechtsprechung zu § 223 a StGB\n- beschuhter Fuß - (BGHR StGB § 223 a Abs. 1 Werkzeug 3) ist\nhier das Vorliegen einer gefährlichen Körperverletzung durch\ndie Feststellungen nicht hinreichend belegt. Der Schuldspruch ist insoweit zugunsten des Angeklagten ZUBE abzuändern. Daß die gegen diesen Angeklagten verhängte Strafe milder ausgefallen wäre, wenn das Landgericht ihn insoweit lediglich wegen tateinheitlich begangener vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt hätte, kann der Senat in Anbetracht\n\ndes Schuldgehalts der Tat, namentlich der Hilflosigkeit des\nmißhandelten Geschädigten und seiner erheblichen Verletzun-\n\ngen, sicher ausschließen.\n\nIm übrigen hat die Nachprüfung des Urteils aufgrund der\nRevisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des\nAngeklagten zB ergeben. Daß er nicht auch zumindest wegen versuchter räuberischer Erpressung verurteilt worden\n\nist, beschwert ihn nicht.\n\nSalger Steindorf Nehm\nMaatz Basdorf","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-11-15/4-str-523-91","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 52","ref_norm":"52","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 223","ref_norm":"223","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 240","ref_norm":"240","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-11-15/4-str-523-91","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:14.670319+00:00"}}