{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1981-08-05_4_StR_317_81_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1981-08-05","aktenzeichen":"4 StR 317/81","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BG\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\n4 StR 317/81 BESCHLUSS\nDIE\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Gerichtsvollzieher Joachim PD ip zus IMB-\n\nWEB, geboren am il 1943 in Au.\n\nwegen Falschbeurkundung im Amt u.a.\n\n„4\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 5. August 1981 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO\nbeschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\n\ndes Landgerichts Hagen vom 4. Juli 1980 dahin ergänzt, daß der Angeklagte auch vom Vorwurf der\nFalschbeurkundung im Amt in Tateinheit mit Gebührenüberhebung in sieben Fällen (Fälle I 1, 14, 17, 21,\n23, 24 und 32 der Anklage) freigesprochen ist.\n\nIm übrigen wird die Revision verworfen.\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechts-\n\nmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDie Strafkammer hat den Angeklagten in den Fällen I 1,\n14, 17, 21, 23, 24 und 32 der Anklage der Falschbeurkundung\nim Amt in Tateinheit mit Gebührenüberhebung nicht als überführt angesehen. Sie hat von einem gesonderten Freispruch\naber abgesehen, \"da es sich insoweit nur um Teilakte einer\nfortgesetzten Tat handelte\" (UA 76). In diesen sieben Fällen\nhätte aber Freispruch erfolgen müssen, da die durch Beschluß\nvom 21. März 1980 (Bd. III Bl. 339 d.A.) unverändert zugelassene Anklage vom 11. Juli 1979 (Bd. III 100 ff d.A.)\ninsoweit nicht von Teilakten einer fortgesetzten Handlung,\nsondern von rechtlich selbständigen Taten ausgegangen ist.\nDaß die Strafkammer im Urteil die unter I der Anklage aufgeführten Taten als eine einzige fortgesetzte Handlung gewertet hat, macht den Teilfreispruch nicht entbehrlich (vgl.\nBGH, Beschlüsse vom 29. April 1980 - 2 StR 157/80 - und\n\nvom 10. Juli 1980 - 4 StR 351/80; vgl. Kleinknecht 35. Aufl.,\n§ 260 RdNr. 15). Der Senat holt ihn daher nach.\n\nIm übrigen hat die revisionsrechtliche Überprüfung\ndes Urteils hinsichtlich des Schuldspruchs und des Strafausspruchs keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten\nergeben.\n\nSalger Spiegel. Knoblich\nRuß Engelhardt","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-08-05/4-str-317-81","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1981-08-05/4-str-317-81","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:30.770465+00:00"}}