{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1977-08-25_4_StR_424_77_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1977-08-25","aktenzeichen":"4 StR 424/77","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"y2P)\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n4 StR 424/77 BESCHLUSS\n27ER\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. den Kraftfahrer Horst CG EEE sus Bad Om:\ngeboren am EEE 1938 in OHNE,\n\n2. den Tischler Rolf S EEE aus Bad OMEEEEEEm:\ngeboren am EB 1951 in wammmmm,\n\nwegen Raubes oder räuberischer Erpressung u.a.\n\nTE\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. August 1977\nnach Anhörung des Generalbundesanwalts gemäß § 349 Abs. 4 StPO\neinstimmig beschlossen;\n\nAuf die Revision des Angeklagten CEEEEEEEB wird das\nUrteil des Landgerichts Bielefeld vom 21. März 1977,\nauch soweit es den Angeklagten SEM betrifft,\nmit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird zu neuer Verhandlung und Entscheidung,\nauch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nGründe:\n\nWenn \"beide Angeklagten glaubten, GEMEIN habe einen\nAnspruch auf das Geld\" (so UA S. 8), so können sie nicht wegen (räuberischer) Erpressung verurteilt werden (BGH VRS 42,\n110/111 m.weit.Hinw.). Ob sie - im Falle der Wegnahme des\nGeldes - wegen Raubes verurteilt werden können, hängt von\nihren Vorstellungen über die beabsichtigte Verwendung der\nGeldscheine ab (vgl. BGHSt 17, 87; BGH bei Dallinger MDR\n1968, 16, 18).\n\nSollte die Verurteilung der Angeklagten wegen räuberi-\n‚scher Erpressung und wegen Raubes nieht möglich sein, so ha-\n\nben sie sich aber auf jeden Fall der in diesen beiden Straf- .\ntaten enthaltenen Nötigung schuldig gemacht, die mit gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit steht.\n\nMayr Hürxthal Mayer\nzipfel Salger","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1977-08-25/4-str-424-77","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1977-08-25/4-str-424-77","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:36.444922+00:00"}}