{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1972-07-12_4_StR_496_72_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1972-07-12","aktenzeichen":"4 StR 496/72","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n4 StR 496/72 . BESCHLUSS\n47.40. FO\n\n‚in der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kaufmann Herbert W GEM zu: VOREEHEEED\ndort geboren am EEE 947,\n\nwegen versuchter Notzucht u.a.\n\nDer A. Strnfsenat dea Bundeszerichlehefs habnach Anhörung des\nGeneralbundesanwalts am 17. Uktober 1972 beschlossen:\n\nDas Gesuch des Angeklagten vom 12. Juli 1972,\nihm gegen die Versäumung der Frist zur Ein-\n‚legung der Revision gegen das Urteil der Strafikammer Recklinghausen des Landgerichts Bochum\nvom 2. Juni 1972 Wiedereinsetzung in den vorigen\nStand zu gewähren, wird auf seine Kosten als\nunbegründet verworfen. \"\n\nGründe:\n\nDer Verteidiger hat den Wiedereinsetzungsamtrag allein\ndamit begründet, die Fehlleitung der Revision an das Kreiswehrersatzamt sei von ihm (zu ergänzen: und besonders von\ndem Angeklagten) deshalb nicht zu vertreten, weil die Post\nan das Gericht gerichtet gewesen sei. Damit ist aber nicht\ndargetan, daß - wie es nach den 88 Lu, 45 StPO erforderlich\ngewesen wäre - der Angeklagte durch einen unabwendbaren\nZufall an der Einhaltung der Frist zur Einlegung der Revision\nverhindert worden ist.\n\nDie Einlegung der Revision ist mit einem Schriftsatz\nvom 9. Juni 1972, dem letzten Tage der für die Urteilsanfechtung durch § 341 Abs. 1 StPO gesetzten Frist, erklärt\nworden. Selbst wenn der diesen Schriftsatz enthaltende\nBrief unter der richtigen Anschrift (\"Strafkammer Recklinghausen\n\nu\n\ndes Landgerichts Bochum\" oder selbst \"Landgericht! Bochum\")\nzur Post pegeben worden ist, hätte er in dem normalen,\nvorauszusehenden Geschäftsgang nicht mehr am selben Tage\nbei Gericht eingehen können.\n\nMeyer Börtzler Spiegel\nHürxthal Buddenberg","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-07-12/4-str-496-72","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 341","ref_norm":"341","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-07-12/4-str-496-72","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:40.108301+00:00"}}