{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1968-12-04_4_StR_467_68_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1968-12-04","aktenzeichen":"4 StR 467/68","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"2107 049 /d\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n4 StR 467/68 URTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Raupenfahrer Hans S ED zu: rem-GEEEEEEB geboren ar EEE 1954 in ze,\n\nwegen Diebstahls im Rückfall u.a.\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 4. Dezember 1968, an der teilgenommen\nhaben;\n\nBundesrichter Dr. Sanders\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Börtzler\nBundesrichter Mayr\nBundesrichter Dr. Dr. Spiegel\nBundesrichter Hürxthal\nals beisitzende Richter,\nBundesanwalt MW in der Verhandlung,\nLandgerichtsrat WB vei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Essen vom 10. Juni 1968\nwird verworfen.\n\nDer Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nVon Rechts wegen\n\nGründe\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen Diebstahls im Rückfall in Tateinheit mit \"Trunkenheit am\n\"Steuer\" (§ 316 StGB) und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu\neinem Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt und\ngegen ihn eine Sperrfrist von drei Jahren für die Erteilung einer Fahrerlaubnis verhängt. Die auf den Strafaus-\n\nfd\n\nspruch beschränkte Revision des Angeklagten, mit der\ner Verletzung des sachlichen Rechts rügt, hat keinen\nErfolg.\n\nZu Unrecht wendet sich der Beschwerdeführer gegen die strafschärfende Verwertung seiner Vorstrafen.\nDas Landgericht hat nicht unberücksichtigt gelassen,\ndaß er seit längerer Zeit Alkoholmißbrauch treibt und\ndazu neigt, unter Alkoholeinfluß Straftaten zu begehen.\nEs war rechtlich nicht gehindert, gerade diesen Umstand\nstrafschärfend zu verwerten, um den Angeklagten für die\nZukunft abzuschrecken. Auch im übrigen ergibt die Nachprüfung des Strafausspruchs keinen Rechtsfehler.\n\nSanders Börtzler Mayr\nSpiegel Hürxthal","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-12-04/4-str-467-68","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 316","ref_norm":"316","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-12-04/4-str-467-68","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:55.855461+00:00"}}