{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1966-09-30_4_StR_340_66_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1966-09-30","aktenzeichen":"4 StR 340/66","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2135 01€\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n4_StR_340/66 URTEI.\n\nnn mn m mn nn mn a aa a\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\ngeboren orı EEE 19:0 in To, zur Zeit in\n\nUntersuchungshaft,\n\nwegen versuchter Unzucht mit einem Kinde.\n\nDer 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung\n\nvom 30. September 1966, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Scharpenseel\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr, Flitner\nBundesrichter Mayr\nBundesrichter Dr.Dr. Spiegel\nBundesrichter Hürxthal\nals beisitzende Richter,\nStaatsanwalt Dr.\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des\nLandgerichts Paderborn vom 6. Juni 1966 mit den Feststellungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird zu ncuer Verhandlung und Entscheidung, auch\nüber die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkarıner des Landgerichts zurückverwiesen,\n\nVon Rechts wegen\n\nnn m rn m nt a a nn mn\n\nDer Angeklagte ist wegen eines versuchten Verbrechens nach\n§ 176 Abs. i Nr. 3 StGB zu einer Gefängnisstrafe von zehn\n‚icnaten verurteilt worden. Außerdem hat das Landgericht seine\nUnterbringung in einer Heil- oder Pflegeanstalt angeordnet.\n\nDie Revision des Angeklagten beanstandet das Verfahren und\nrüst die Verletzung sachlichen Rechts, Sie ist begründet.\n\n.\n\nDie\nlassen\ntreten\n\n[er]\nBr\n©\n2m)\ngta\nFar\n15”\n73\n+\n—\nef\nu\nEr\n\nVerfohrensrüge ist nicht näher a\n\ncs\n\nu\nSatz 2 StPO) und daher unzulässig.\n\nDarlegungen des angefochtenen Urteils zum Schuldspruch\nunerörtert, ob der Angeklagte vom Versuch zurückgeist (§ 46 Nr. 1 StGB). Darauf hätte das Landgericht\n\neingehen müssen, nachden es die Binlassung des Angeklagten\nals glaubhaft angesehen hatte, er habe die von ihm beabsichtigte Handlung, nämlich mit seiner Hand an den Geschlechtsteil der Hiltrud We zu zelangen, eingedenk\n\nseiner\n\neinschlägigen Vorstrafen aufgegeben. Hiernach ist .niin-\n\nlich nicht auszuschließen, daß er von der Tatausführung\n\nabgesehen hat, ohne durch Umstände gehindert worden zu sein,\n\nwelche\n\nvon seinem Willen unabhängig waren.\n\nDieser Nangel nötigt zur Aufhebung des Urteils in vollem\n\nUmfange\n\n>\n\nScharpenscel Flitner Mayr\n\nSpiegel Hürxthail","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1966-09-30/4-str-340-66","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 46","ref_norm":"46","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1966-09-30/4-str-340-66","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:26.330679+00:00"}}