{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1957-08-09_4_StR_292_57_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1957-08-09","aktenzeichen":"4 StR 292/57","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2240 022 -\n\nA SUR 262/57\n\n(|.\n\nımaNaner des VTVc’xzes\nTn der Sirafsache\ngegen\n\nden Kraftfahrer Karl Franz W az sus IB gebcren\n\nam\n\n1978 In\n\nwegen fahrlässiger Tötung\n\nhat der\nSi\" zul\n\nYe\n28\n\nFerienstrafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nvom 9. August 1957, an der teilgenommen haben:\n\nBundesrichter Prof.Dr.Busch\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Mantel\nBundesrichter Dr .Dotterweich\nBindesrichter Dr. Schalscha\n\nBandesrichs er Hoepner\n\naıs beisitvzende Richter,\nCherstaavsanwalt EB in der Verhandlung,\n\nS;aassanwals bei der Verkündung\nais Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nSLsTIzengesieiiter\n\nre keuge „als Vrkunäsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nAr r\n\nRn . ,\n\nfür Recht ae . RE 2.\n\nShs, a\n\ns F EA 2\n\n.\n..\n\n” r\ntt\n.\n\nÄuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\ndes Lendgerichts in Saarbrücken vom 22. Januer\n1957 mit den Feststeilungen aufgehoben.\n\nDie Sache wird zur neuen Verhandiung und Entrscheiding; auch über die Kosten des Rechismittels, an das Landgericht zurückverwiesen. ;\n\nVon Rechts wegen\n\nx\n\nde\n\ngründe s\n\n| |.\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen fahriässiger '\nTetang zu einer Gefängnissirafe von fünf Monaven Terürteij;,\ndie Aussetzung dieser Strafe zur Bewährung ebge.ehnt, ikm\ndie Fahrerlaubnis entzogen nd die in 8 AZ m Abs 3 StGB\nTergesehene Sperrfrist axf acht Monate fesigegetzt.\n\nDie Revision beanstandet das Verfahren und rügt die\nVerletzung des sachlichen Rechis. Sie hat Nrzclg.\n\nBEL ar 5%\n\nDer Angeklagte hai am 26. Augüst 1ö86 gegen 7 Uhr auf\nder Lorisstraße in Saarlouis-Roden den zunächst in gleicher\nRichiung auf einem’Fahrrad mit Hilfsmotor fahrenden Fried.\n\nirn GB mit einem PKW Renault angefahren, als dieser nach\nLinke einbiegen wolite. GW kam zu Fali und wurde so schwer\nam Kopf verletzt, daß er an der Unfallstelle verstarb, Entgegen der Einiassung des Angekiagien stellt die Strefkammer\nfesi, daß CB schon auf der Straßenmitte, fuhr, als der\nAngeklagie, mi; einer Geschwindigkeii von 40 vis 45 ‚au/’st\nfahrend, ihn au? etwa 20 m Entfernung zuerst vor sich bemerkte. Daraus hätte der Angekiagie nach der Ansicht ‚&es\nVendgerlchts erkennen müssen, daB GEM möglicherweise nach\n\nlinks einbiegen wollte. Die Pesistäliung über die Fohrweise\nm. berukt in erster Linie auf der Aussage der Augenzeuein Fi, während der Tatrichier der gleichlautenden\nAussage des Zeugen DD deswegen nicht dieselbe Bedsiii.sg\nbeimißt, weil dieser Zeuge am Abend und in der Nacht or\ndem Unfall nicht unerhebiiche Mengen Alkcaol, zu sich geicmmer\nhatte, j\n\nDie Revision rügt mit Recht die Verletzung der Vorschrifsen der §§ 59 und 61 Nr 3 StPO. Die Strafkamner nat}\n1ert Sitzungsniederschrift unter Hinweis au 28 61h l \"\n\nNr 3 StPC von der Beeidigung der Zeugen DE 5 I)\n\nJ’”\n\nE91]\n\nangesehen. Das durfie sie nur, wenn sie der Aussage dieser\nZeugen keine wesentıiche Bedeutung beimaß und auch nicht zu\nerwarten war, daß sie unter Eid Wesentliches aussagen würden,\nUnwesentiich in diesem Sinne waren nur soiche Aussagen,\nderen Inhalt für die Begründung der vichterlichen Überzeugung von Tathergang sntbehrt werden kann. Das trifft jedenfalls dann nicht zu, wenn der Tatrichter seine Überzeug:ng\nom Tathergang in einem wichtigen Eunkse au? diese Aussage\nallein cder neben anderen Beweisanzeichen stützt und das\nUrseil auf diesem Fehler bemunt (BER NW 1951, All Nr °3:\nBCHSt 7, 281). So aber liegt die Sache hier. Ohne die Aussage der Zergin TB Hätte die Strarkammer, wie die\njmwei,sgründe ergeben, den Tathergang nicht so fesisteilet\nkönnen, wie es geschehen ist und zur Terurieil: vg des AngekKlagsen geführt nat. Daher muß das Urteil ai2genonen ve”ceno\n\nn\n\nFür'die neue Verhandlung und Entscheidurg eei darauf vn\nhingewiesen, daß die Feststellungen des Tandgerickss üner ° “\nden Bleteiicholgehalt und den von Argeklegter geucsser..a::\nAlkchol widerspruchsvoll sind und den Erfahrungen der mr- _\ndis Inischen Wissenschaft nicht entsprecheüi. Ira” catte\nder Angeklagte em Tage vor dem Unfali zwischen 21 Uhr und “\nı Uhr des nächsten Tages etwa 4 bis 5 Glas Bier geirurzen. @\n\nch trank er in einer anderen Gastwirtschaft ei. Oo2r-- _\n\nCote, 11eß sich von DÜMMB nach Busenäorf mitrenmen, schlief\n\nbis gegen 5 Uhr in DEM Wagen, kehr;e zegen 6,30 Uhr\n\nin Dillingen in eine Gastwirtscha”; ein, trank hier zwei .\n\nGlas Bier und aß zwei Hackschnit;en, Anschliessend trat |\n\nder Angeklagıe die Fahrt en, bei der der Unfall sich er.-\n\neigrete. De zalevzi geirinkenen zwei Claes Bier 1585 die\n\nSyvafkomte eväer Betracht, weil sie sich wegen der Zur”e\nk-1\n\nDT 2\n\nBen\nna\n\nenhlick des Tafasls noch nicht neclıreilig\nanswinien Tomisen, Trossdem gehr Gie Stma’zemmer ür den entreityenks von einem Bixteilicholgshais on 1,4 %o\n\nGer zei, im\n\n5\n\nscheidende:n\n\n.\nB\n\n- x\n’\n\n» “s\n.\n\n.\n\n‚\ns\n\nx\n\nu\n\nz2* +. vv.\n\n[2\n\naus. Das is5 nur möglich, wenn der Angeklagie\nMengen Alichol zu sich genommen hatte eis mi\nBie> ir eirem zeitlichen Anstaxd en zehn his\nver der Tai. j\n\n® [3 - >\n£ Cr)\n% Fi 2\ny [2 ’\n\n»r ®\n\nMantel\nDr,Schaischa\n\nBusch\n\nHoepnep... .... ”\n\nee\nir ”. E\n\n[ “\nBir ie Pid ...\nEEE gr\ner r FR ARE\nr re er\nvorn PrueR. PR 7 ... vi, -\nu Ze a NDEK TEE Dre Rakee\n. rt .\n‘. s DER ;\nFin Paare Be Di Lak 2 .\n.. FA y \".. “ “\nBA . DE Zu RS . u Fi ve, a -\n’ a: - rn . . “ Di Pu Far -\n. . fi » Pi ..’ . Bu ® \" .\nPier An“, er, “\n[1 P} ’. ”\n.. . ..? . . Da u ver\n, „fer ur ,\n. Cd 2\n.’rr .. \" nr\ns\nr ig n Due\ner. 13T\nPr Ta nr\noo. re,\nBas no. . ver\nEr .. .. , .\nw.. j ” , v\" x ’\nD Ti \" „* ni ww...\nA Se .\nLa Enn“ “ Be so. + ..\nurn\" NT Dt . 2\nR nm » - Ri ,. Dame, .“ B\nPLA ZEN zu een! ns . d\n. ‚ Ay. en ER or :\n. en . “,7 ui.“ . ‘%r hr .\nrn, I w 2 RR b A .. er tar .\n. ga PL} Int Fa PR; . [) ’ »\n.. “ - . - s,\nPe A 7 7 ee . w\\\n“ F n [Bes “re B . . . Arm\n. ‘ “\n\n-\n.\n0\n.\n1?\n[1\n.r\nwar\n\"nr\n\nD\n’\n„\n3\nvw\n”\nun\n.\n£}\n...\nze\n\nDr Bohherweich\n\nvorher größere\nk vis 7 Files\n\nserna3 Sri\n\n..\nre\n\nar\n\n.\nwn da omemem um m = un smmmmmsme ohne aläinmei kmara e\n.\n\n.\neen me eo\n\nE\n\n”: \" % PR EL.","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1957-08-09/4-str-292-57","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 59","ref_norm":"59","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 61","ref_norm":"61","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. 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