{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1955-02-09_4_StR_21_55_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1955-02-09","aktenzeichen":"4 StR 21/55","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"2242055\n\n4 StR 21/55\n\nSo\n\nBeschluss\n\nm mE Hmmm ya mE Hann mung Aus Sun je Bern Dem En mn art ma mem.\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Hotelier Hors Im aus Te geboren am EEE 1904 in Vo (Bayern),\n\n.\n\nwegen fortgesetzter Steuerhinterziehung\n\nhat der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs nach Anhörung\ndes Oberbundesanwalts in der Sitzung vom 9. Februar 1955\neinstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts in Trankfurt/Main vom 16. Juni 1954\nwird nach § 349 Abs 2 StPO als offensichtlich unbegründet verworfen. Der Beschwerdeführer hat die\nKosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nDas Straffreiheitsgesetz 1954 findet nach § 2 Abs 3\nkeine Anwendung. Entgegen dem Vorbringen der Revision hat\nder Angeklagte die ihm vom Amtsgericht in Heilbronn durch\nUrteil vom 5. Oktober 1943 auferlegte Strafe von fünf Monaten und zwanzig Tagen Gefängnis nicht im Frühjahr 1944\nverbüsst. Vielmehr war dem Beschwerdeführer am 6./12.\nDezember 1944 für diese Strafe, soweit sie nicht durch\nAnrechnung der Untersuchungshaft verbüsst war, Strafaussetzung zur Bewährung bis Kriegsende bewilligt worden\n(Bl 10 d.A. Ds 18-22/43 des Amtsgerichts Heilbronn). Den\nEmpfang dieser Verfügung des Gerichts der Division 2.b.V,\n438, Zweigstelle Graz, hat der Angeklagte am 24. Dezember\n1944 bestätigt (BI 14 aaO). - Die Reststrafe galt erst\ngemäss § 3 des Gesetzes Nr 202 zur Wiederherstellung des\n\n.\n.\nBen mn ne\n\nnormalen Strafvollzugs vom 31. Mai 1946 (RegBl Württemberg]\nBaden S 209, ausgegeben am 2. August 1946) als verbüsst.\nDie in § 4 des Gesetzes vorgesehenen Ausführungsbestinmungen sind nicht ergangen.\n\nGeht man von dem im Strafregisterauszug angegebenen\nzeitpunkt der Verbüssung, also vom 8. Mai 1945 aus, unterliegt die am 5. Oktober 1943 verhängte Strafe noch\nnicht der beschränkten Auskunft (§ 6 Abs 1 Nr 2, Abs 3\nStraftilgG).\n\nDas Ergebnis würde kein anderes sein, wenn man zu\nGunsten des Beschwerdeführers die Verfügung des Oberstaatsanwalts in Heilbronn vom 6. Mai 1949 (Bl 25 der Beiakten)\nals Straferlass ansehen wollte. Auch unter Anrechnung der\nProbezeit (vom 12. November 1944 bis Kriegsende) auf den\nin § 6 Abs 1 Nr 2 Straftilg@ genannten Zeitraum wäre die\nFrist, nach deren Ablauf nur beschränkt Auskunft zu erteilen ist, erst am 12. November 1954, also nach dem Inkrafttreten des StrrG 1954 (§ 30), abgelaufen.\n\nDie Vorstrafe hatte somit nicht i S des § 10 Satz 1\nStrFG 1954 außer Betracht zu bleiben.\n\nKrumme Engels Dr. Augustin\nSeibert Lang-Hinrichsen\n\nDu de nn","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1955-02-09/4-str-21-55","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1955-02-09/4-str-21-55","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:12:51.281720+00:00"}}