{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1952-06-19_4_StR_16_50_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1952-06-19","aktenzeichen":"4 StR 16/50","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"u.\n\n‚mo.\n\nve ..\n\nSR 22°6 017\n\nk\n\n7%\n\nIn Yexren des Volxses\n\nIn er Strafsache\n„gegen\n\n1. den Bersinvvliden Paul Sk aus\n\n‚, „eboren am 1395 in u.\n2. den Transportarbeiter Karl M ER aus\nseboren an np 1.907 in H\n\n§ 3. den Steiger zwald Sp aus \"CE,\n‚sevoren an EB 1905 in j\n\n4. den Berzsrevierinspektor Trenz \\ EIER :..: gu\n‚ geboren am EEE 1912 ir. Deu.\n\nwegen gefährlicher Körperverletzung\n\naat dor 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der Sitzuns vom 19. Juni 1952, an der teilgenoinmen haben;\n\nSenatspräsident Dr. Groß\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Krumme\nBandesrichter Dr. Hörchner\n‚Sundesvicuter Dr. ZBuscis\n\nBundesrichter Dr. Augustin\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanvalt (OD\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizanzestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt;\n\nAnf die Revisionen der Angeklagten Sky, iD\nSon und VE ira das Urteil des Schwurge- ’\nrichts in Bochum vom 20, April 1950, soweit es dies? betrifft, mit den zugrunde liegenden Tarsstellungen aufschoben und die Sache in diesem Uufange zu\nneuer Verhandlung und äntscheiäung an die Strafkenner des Landgerichts in Bochum zurickverwlesen, die\nauch über die Kosten. der Rechtsmittel zu befinden\n\nVon Rechts we;en\n\nN.\n\ngrün A_ e_\n\n:.\n\nDie Angexlagten sind vegen Verbrechens ‚jegen die\nDenschlichkeit, besang;en in Tateinheit mit sefährlichen\nKörperverletzun.,;er, zu Gefängnisstrafen verurteilt \\:orden, weil sie in den Jahr:sn 1942 bis 1945 in deu X2-1acr CE, eincu Hebenlager von ii, und\nin dem 3etrieb der Zeche Ani I/II in Dee tirtlinze misshandelt haben. Ihre Revision wird auf Cie\nVeriewzaug verfchrensrechtlicher Vorschriften un: des\n\nsachlichen ‚Rechts sestutät.\n\nDas Urteil muss auf ‚die ‚Verfahrensrüge aufsehoben\n\nrden, weil des erkennende Gericht nicht orünun senässig\nbesetzt war ı§ 338 Nr 1 StPO). Der Bergmann Josef Naum\nWERE. der bei dem angefochtenen Urteil als Geschworener\nmitgewirkt hat, war zur Ausübung dieses Amtes nach § 84\nin Verbindung mit § 32 Nr 2 v6 in der damals geltenden\nTassung unfähig, weil gegen ihn ein Hauptverfahren we;;en\n3eiruger, also wegen eines Vergehens, dan die Aberiennung\nder bürgerlichen Ehrenrechte zur Folge haben kann, eröffnet var. r var zwar im ersten Rechtszuge freigessyrochen,\nichouch hatte die Stantoannaltschaft Berufung einsclegt, die\nerst nach ‚Verkündung des im gegenwärtigen Verfchren er-\n\nscongenen Urteils zurlekenonmen wurde.\n\nInfol;se Aufheb ıng . der Zuständigkeit deutscher Gerichte zur “burteilung von ‚Straftaten nach 2. IIlc deu\nXentrollratsges.tzes Hr 10 durch die Verordnung ür 234\n\ndes en Hohen Kowmissars vom 31. August 1951\n(151 AUK Ir 65 S 1158) sind die den Gegenstand des Ver-Znlrens bildenäen strafbaren Handlungen nunnehr aus:\n\nee nn nn m:\nmi Sununcr Pu Peer ...\n\nECT\nut...\n\nPIEPFSERENBFER GE\n\n* Zum min. ne AR\n\nschliesslich nach deutschem Ftrafrucat zu rirdigen. In\n&iesor iinsicht Lisst aus angefochtene Urteil keine\n\ndie BeschwerdeLührer bsuuchteiligende dechtsveiletzung\nerkeınen. der Tatrichter war namentlich rechtlich nicht\nsehindert, sich auf Grund der aussagen von Zeugen, Gie\nzahlreiche !lisshandlun;en von Häftlingen Gäurch die An-\n‚eklayten beobachtet haben, davon zu iiberzeugen, dass\ndiese sich \"uindentens\" der im Urteil angesebenen Anzahl\nvon geführlichen köryerverletzungen schuldi; zanncht haben, Dabei handelt es sich „icht, wie din Verteidizung meint,\nun unsichere, auf bloße !utmaß.uny zestützte Schätzun;en, sondern um bestimmte Feststellungen, die in dem\nSachverhalt eine ausreichende Grunälage finden. Den\nStrafzunessun;s;rinden ist ebenfalls nicht zu entnehmen,\ndns das. Schwurgaricät bei Zusübung des ihm vorbeunaltenen tatrichterlichen .irmessens von rechtsirrtüulichen\nirwägungen ausgegangen ist. ‚lit Recht hat es bei den\n3eschwerdeführern Soe und EEE ercchwerend verwertet, duss diese weder durch Druck noch durch Anveisungen zu ihr:m Verhalten beotimmt und bei einer Dienstbesprechung ir Grubenbeante sogar auf das Verbot der .ii3-\nhandlung von Häftlingen hinyewiesen worden sind.\n\n\\\n\nGemäss § 354 Abs 3 StPO ist die Suche an die Straf-\n\n-4-\n\nverlesen,\n\nc\n\ndi\n\n.\n..\n\nericht\n\n8\n\ntammer dos Lan\n\n’\n5\n\nin Bochum zur\n\n»\nst\nSs\noO\n&\nBe)\na\nHai\n\nKrumme\n\nDr. Augustin\n\n.n,;els","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-06-19/4-str-16-50","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 354","ref_norm":"354","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 338","ref_norm":"338","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-06-19/4-str-16-50","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:15.677106+00:00"}}