{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-4_NA_1951-10-10_4_StR_972_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"4. Strafsenat","decided":"1951-10-10","aktenzeichen":"4 StR 972/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2299 070 -\n\n4 StR 972/51\n\nIn VTeuen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\ndie Titve Anna A EM zer. HH zu: Fu Geboren dort em ER 1915; \"\n\nvesen ‘ibler .echrede\n\nhet der 4, Strofsenet des Bundesgerichtekofs in der Sitzung von 24. Ayril 1952, an der teilgenomuen haben:\nSenetspii.sident Dr. Groß\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Zruine\nöundesrickter Dr. in:;els\nBundesrichter Dr, Lülle\n\n»sundesrichter Dr. Augustin\nals beisitzende Richter;\n\nüörster Staatsanwalt\nals Vertreter der _undesanvaltscheft,\n\nJustizangestellter 8\nals JUrkundsbernter der Geschüf tsstzlle;,\n\nfir Rıcht eriannts\n\nZuf die Revision der ’ngelilagten wird das Urteil\ndes Zundgerichts in Esscn vom 10. Oktober 1951\nsat den zugrunce liegenden Feststellursen aufgehoben und die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen, das\neuch Über die Losten des Rechtsmittels zu tefirden\nhat,\n\nVon kechss wegen\n\nschwoerdeführerin wegen eines Juwvelenreubes aus der Villa\ndes erzassescors Tr. IM verurteilt. Tech der Vezurteilung suchte sie Ir. vo cuf und teilte ika mit, Iikr Bruäer sei zur Tat von zwei ardceron Zercoren gcedurgcen worden,\ncerernter eisen Techcechen I. 1: WB vcitcer in sie\ndrang, erzühlte cic ikn u.a., die in der Sache tütigen\nErmittlungsbeenten hätten den MR nech dessen Zrzählung\ngelegentlich eires Cefz ngmentrencyortes zur 'Ziuncht ver-Nelfen, vehrccheinlich aber den Zliehenden nicderschiersen wollen, \\\n\nHi)\n\nu\n\nGründe: I\n\nN;\n\nDes Tandgeric!.t in !!ssen hatte den Truder der »e- N\n\\\n\nDes Lexägericht has die An. Zlagte wegen \"übler zechrede ge,;eniber den beiden Deemten vexur teilt, da der vorgens frei erfunden sie\n\nDice Zevision de? inotklagsten. rist Verlet:ung rateriellen Nechts. .\n\nDie Verurteilung zus 5 1§ 6 StGB begegnet rechtlichen\nBeden!:en nur insoveit, als die Strefkemner der Beschrierdeführerin dic Wehrung bercch tigter Interesren im Sinne ges Sl 195\nStcB ‚ebgesyroch Ien I %,_ dic sie Für zich in A spruch niems,\n\nwur\nbe Z Zune ns ei\n\nder Tatrichter gebt: :AYOT. davon aus, ‚die ähgetriagte 2\nhabe der Srzählung des im. Gläuten ‚gecch henkt und sci \"nur. R\naus Sorge un ihren ‚Bruder. su Dr, za gegengen\";. dicser var\nsrken- er un den Bortgeng ser Irmitt lungen, ‚bertit: ‚ weil die,\n\nhörden den Verbl eib der Jurelen’ in Strafvert ehren nicht\nhetton eruitteln zönten, Cleichroh 1 verneint die Straflctner die Voren gsotzungen dcs ; 153 EtcB,. weil die ingeten\nder An sc':legten den Zueet: ; ihren Sruder zu aienen;. aur ir-\n\nr ee\n” 2° ” N ‘\n« D\n8 u Pe .\nB x *\n\nFi\n\n\"dagegen hätten ihre !/itteilunsen über das engebliche .\n\nhabt.\n\n\"sich aufdrängendes Beveisonzeichen verzertter gevresen \"2\n\n. sie sich vonigstens mit der Frege eucsinendersetzen müs- Bi\n‚gen, ob die Anscklagte etre sie, sur Yehrung der brüderli-\n\n.154, '156). Die. \"bisherigen \"Pestetellungen. rEumen jedenfalls\nnicht eus, dass ‚die ! Ängeklagte' nech ‘ihrer Vorstellung ihrem‘\n\nri BERRY\n\n‚ er\nsoweit verfolgt hütten, ale eie ihren Gesprüchspartner 33;\neuf die Eintormönner des Reubes zufrerksen geracht habe; ee\n\ngienstwidrige Verhelten der beiden Irnittlungsbeanten\nmit ihrer echvesterlichen Berübung nickts mehr zu tun ge-\n\nDa der Zweck der ehrverletzenden Witteilung den Zusschlag für die Antvort auf die Trege gibt, ob sie gerecht- k::\nfertigt wer oder nicht, muss der Richter stets auf den Vorgeng im Innern des Tüters echten. Die Beschverdeführerin vor“\n\nder !ieinung, das Gericht habe den Sechverhelt nicht ge- x\n\nrügend geklärt und deshelb “en Tetbeitrag ihres Bruderszu dessen Nachteil ungerecht bewertet, Der ‚Grund für die- Be\nses sie beunruhigende Ergebnis könnte die Angeklagte Bode\nderin gefunden haten, dass die Zrmittlungen uneachgeräss u $\ngeführt. worden seien, wofür der Berickt 65 als ein m\n\nwäre, Ver die Strefkemcer aber aer Ansicht, die ehrverletzende Nitteilung sei ‚objck tiv. ‚nicht das gebotene 1 iittel gewesen, die Belenge. des: Bruders zu wehren, so hätte 9\n\n. .\n\"“ $ Ne nat\n\nchen Interessen für geeignet gehäiten, und „ob es sich aabei um eine vorige. will ürliche ‚Aüffebeung. ‘der, Beisphwerde- ;\nführerin gehendelt, habe ‚(RG IR. 1935, 1659 Er 14; RGSt. 64; u\n\nFL ESP VER\n\na;\n\nau\n\nBruder zu helfen: vorne inte, als ‚sie, den ‚sechlich interessierten Eigentürer- der. Juwelen auf des engeblich strefbare Verhelten dor.mit der Secheufrläräng beauftragten Bean-\n\nabo\n\nten eufmerisan machte, zumal der Tetrichter nic!t die\nüberzeugung hat gewinnen könren, dasc di2 Anscklaste\n\nIr. | zu einer Stralanzeige gegen die Deanten het verenlassen wollen. Tas Urt2il konnte daher keiren Jestend\n\nyab en o “\n\nGroß Krumme Engels B\nMülle Dr.Augustin\n\n. 5\nB\n.\n.\n- €\n[2\n. :.\n5\n> ;\nı\n5 ‘\nE32 - *\n. . . B\na ne B ° -\nN Fe \\ B\n” - > v0. EX\nx . N s r\nx .\nES\nD ® . .\n. .‘ x“ ‘\n. %r - .\n“ ”\n, nz Fee or 3\n® E4\n. Ka ES Dr Yin en af.\n2 DS Dr er 2763 Ery\nER ER ER ’\nls Ss er 2} FR\nR wenn a EyDeer 5 Sn + >\nhr, ee e’s\na gs . 5\nx SID ner Fan\n. 5 EEE ARE GE Fe aa R u,\nx > in oh RS\n. Se Pr GE 7 u... .\nB a 22 vı8\nN z. 3\n; , DR SL EEE Ze 5 E3 >. x\n’ gun da ‚> . ..\nv .. 3° ar: “ R en\n® .. wer: x “\nx . FL, an von . *\n> x nt, .% ev . Sp\nx ar 24 ” .\ny . s x\n.. . u\nx . Be\nSr “, . IL\nR er De BER.\n. x . .r x, .r I:\nRE Zee . x\n“ . oz nee\n. .\n.. Le «%» x . xx . x\n“ Ei SEE Ze ZZ ö ..\n, + . R\nB .\nDe ; N\nu. < .\n2\nRs\nx „%\n; .\n+ a” -\n“ ’ n..\nEN x\n3% .\nPS . . > .\nar on ” . er\nE Pr Sc . n\n‚ s Eee 2 une ” .\n.. | «\n. . 5\neoyn\nEi, .\ne .\n2 .\n. » . . .\n,\n.","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-10-10/4-str-972-51","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 6","ref_norm":"6","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. 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